Von Norden nach Osten lautet an diesem Wochenende die Devise. Denn nach Hannover am Freitag, geht es am Samstag mit drei Pferden in den äußersten Zipfel dar Republik der Republik nach Dresden, von denen wir hier die beiden Handicapper vorstellen.Als Jockey wird sich dabei jeweils in den Sattel schwingen.
In einem Ausgleich IV über 2.200 Meter, soll die im Besitz von Dr.Hubertus Diers und anderen stehende Happy Hour bei ihrem Debut im Handicap endlich den ersten Ansatz verraten. Die von Besitzerseite selbst gezogene Isfahan – Tochter blieb zweijährig ungeprüft und konnte auch bei ihren bisherigen drei Saisonstarts noch nichts bewegen. Sowohl beim Debut in Düsseldorf als auch anschließend in Krefeld, kam sie nie aus hinteren Regionen weg. Vor rund zwei Wochen in Hannover versuchte man es mit ihr dann in einem nur Stuten vorbehaltenen Maidenrennen und auf einem mit 1.900 Meter deutlich kürzeren Weg von der Spitze aus. Aber auch da reichte es am Ende wiederum nur zum letzten Platz. Vielleich platzt ja jetzt im Handicap mit dem zweitleichtesten Gewicht der elf Starter und über 2.200 Meter endlich der Knoten. Für den weiteren Saisonverlauf besitzt sie jedenfalls noch Nennungen für zahlreiche Auktionsrennen.
Reichlich Erfahrung im Handicap mit bisher bereits zwanzig Starts kann dagegen Quick and Wild vorweisen, der gleich zwei Klassen höher und über 2.000 Meter als einer der Siegkandidaten antritt. Für seine aktuellen Besitzer den Stall Golden Horse Racing, hat sich der jetzt vierjährige Wallach bisher jedenfalls als Glückgriff erwiesen, denn bei acht Starts konnte er zweimal gewinnen und blieb zudem nur einmal ohne Geld. Ende des Vorjahr in Dortmund und gleich zu Saisonbeginn auch noch in Deauville jeweils auf Sand erfolgreich, schrammte er seitdem jedoch dreimal mehr oder weniger knapp am noch fehlenden Treffer auf Gras vorbei. Da er zuletzt auf Ausgleich III – Niveau in Köln einfach zu spät auf Touren kam, geht man mit ihm jetzt in der Distanz auch 350 Meter nach oben. Der dabei verlangte Sprung in die höhere Handicap – Klasse, sollte ihm nach bisherigen Formen wohl keine Probleme bereiten.
Foto: Marc Rühl

