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NARDOS FAVORIT (LOMMI PAUSE)

10. 06. 2026

Hauptakteur des Trios am Samstag in Dresden – die beiden Handicapper haben wir ja bereits vorgestellt –  ist eindeutig Nardos als einer von nur sieben Startern im mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen für Dreijährige über kurze 1.200 Meter.

Für seinen Besitzer Eckhard Sauren galt es jetzt erstmal eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Denn mit Lommi muss einer seiner Hoffnungsträger eine unfreiwiillige Pause einlegen. Der Hengst zeigte am Sonntagmorgen beim Traben eine leichte Lahmheit. Bei einer CT-Untersuchung am Montag wurde das Problem zum Glück frühzeitig entdeckt. Damit fand man auch eine Erklärung für sein enttäuschendes laufen am Samstag im Badener Japan Racing Association Derby-Trial. Allerdings kommt der Churchill – Sohn damit nicht um eine vierwöchige Pause herum, womit und das ist die besonders bittere Konsequenz, die ins Visier genommenen Starts im IDEE 157. Deutschen Derby, sowie im Grossen Dallmayr-Preis in München leider ausfallen müssen. Bleibt aktuell nach Aussage seines Betreuers nur die Vorfreude auf eine hoffentlich schöne zweite Saisonhälfte und eine tolle Vierjährigen – Kampagne.

Getreu dem Ausruf von Alexandre Dumas’s Musketire >Einer für alle, alle für einen< liegt es jetzt also am Stallgefährten Nardos mit einem Sieg die Laune in seinem Umfeld etwas aufzuhellen. Der Kodiac – Sohn, ein 105.000 Euro BBAG Kauf, hat bisher noch nichts falsch gemacht. Im Quartier von Beginn an höher gehandelt, gallopierte er beim Debut seine Gegner dann auch mit acht Längen in Grund und Boden. Leider kam er nach seinem vierten Platz im Badener Ferdinand Leisten Memorial – BBAG Auktionsrennen mit einer Verletzung zurück und mußte pausieren. Bei seinem Come – back Anfang Mai in Köln meldete er sich nach 224- tägiger Pause jedoch gleich wieder siegreich zurück. Setzte sich dabei trotz eines schlechten Rennverlaufs noch leicht gegen den Wöhler Schützling Birnbaum Warrior durch. Seine Vortellung als letztlich doch deutlicher geschlagener Achter inden klassischen 2.000 Guineas fiel dann doch etwas enttäuschend aus. In einem flott gelaufenen Rennen stets in der Spitzengruppe und bis Mitte Gerade sogar an zweiter Stelle auszumachen, wurde ihm letztlich der Weg wohl doch etwas zu weit.

Der Hengst tritt jetzt wieder auf passender Distanz und mit der deutlich höchsten Marke (84) im Feld an. Ach wenn er allen Gegnern Gewicht geben und das Rennen aus äußerer Box aufnehmen muß, ist er der logische Favorit.

Foto von NARDOS: Marc Rühl