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MÜNCHENER TRIO

24. 07. 2026

Drei Pferde schickt Trainer Henk Grewe zum Dallmayer – Renntag am Sonntag nach  München, die alle von Thore Hammer – Hansen geritten werden.

Einen Ausgleich III für dreijährige und ältere Pferde über 1.400 Meter, steuert See Ares in den rot – gelben  Farben derCometica AG, sowie als Bahn- und Distanzsieger an. Der höher gehandelte und nach nur zwei Starts sieglos von Bohumil Nedorostek gekommene Counterattack – Sohn, hatte gleich beim ersten Start unter neuer Regie und auf einem kürzeren Weg hierin München gewinnen können. Beim ersten Auftritt unter Handicap – Bedingungen in Baden Baden konnte er zwar nicht den erhofften Folgetreffer landen zog sich jedoch nach einen nicht idealen Rennverlaufals Vierter gleich ansprechend aus der Affaire, zumal er für eine bessere Platzierung nur knapp zurück endete. Zuletzt entpuppte sich das Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen und damit das BBAG Meiler Auktionsrennen, trotz des leichten Gewichts als doch noch zu schwer. Bis in die Gerade hinein stets zweites/drittes Pferd, konnte er im Einlauf nicht entscheidend zulegen. Dss sollte jetzt zurück im Handicap aber wieder ganz anders aussehen.

Für Hajseo Racing’s Silver Impact hat man dagegen eine 1.300 Meter Prüfung für dreijährige und ältere Pferde ausgesucht. Der in Irland gezogene Saxon Warrior – Sohn, ein 50.000 Euro Arqana Kauf im Besitz von Hasejo Racing,  brauchte seine Zeit und blieb zweijährig ungeprüft. Beim Debut Ende März in Düsseldorf sah er jedoch ungachtet eines schlechten Rennverlaufs gleich lange wie der Sieger aus, ehe er spät noch von der bereits mehrfach erprobten Außenseiterin Fine Bubbles überlaufen wurde. Beim zweiten Start präsentierte er sich Ende April in Krefeld wie erwartet gesteigert, konnte dabei seiner exponierten Favoritenrolle gerecht werden und die Maidenschaft ablegen. Der Start in den Coolmore City of Troy German 2000 Guineas erwieß sich zuletzt wie vermutet doch als eine Nummer zu groß, konnte er sich aus hinteren Regionen einfach nicht mehr verbessern. Er sollte die kurze Pause seitdem genutzt haben und diesmal wieder ohne Scheuklappen unterwegs, im Endkampf mitmischen können.

Erstmals Seide trägt dagegen Eckhard Sauren’s Hengst Western, der in einer 1.400 Meter – Prüfung für zweijährige Pferde die nicht mehr als ein Rennen gewonnen haben, auf nur fünf Gegner trifft. Der Saxon Warrior – Sohn, ein 100.000 Euro BBAG Kauf aus Röttgener Zucht, wird als sehr talentiertes Pferd beschrieben und hat als erstes großes Karriereziel den Mitte Oktober auf der Kölner Heimatbahn anstehenden Preis des Winterfavoriten fest im Visier. Auf dem Weg dahin besitzt er noch Nennugen für das Badener Zukunfts – Rennen, sowie das Auktionsrennen in Düsseldorf. Über seine selbst dreifach erfolgreiche Mutter Wild Motion, eine 73 Kilo Stute, vertritt er die Familie um Wild Side, Wild Coco, Wagnis und vorallem der siebenmal siegreichen Weltmacht. Hauptgegner sollte jetzt der gleich bei seinem Debut erfolgreiche Tango Dancer aus dem Quartier von Maxime Pecheur sein, der allerdings stattliche drei Kilo mehr zu tragen hat.

Foto: Marc Rühl