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AUF DEN SPUREN DES VATERS

31. 05. 2026

Am Dienstag steht für einen Galopper des Quartiers das Ippodromo San Siro auf dem Reiseplan. Ziel ist das ab diesem Jahr von Rom nach Mailand verlegte Derby Italiano. Die 143. Auflage dieses zur Gruppe II zählenden Klassikers ist mit 640.200 Euro dotiert und führt über 2.400 Meter der Pista Grande. Von den sechszehn Startern kommen Vier aus Deutschland, darunter auch der von Henk Grewe für Darius Racing trainierte und von Thore Hammer – Hansen gerittene Pashang

Es ist nicht nur ein Kampf Deutschland gegen.den Rest des Feldes, sondern auch eine kleine “Bruderfehde” denn neben Pashang vertritt auch noch Dastan aus dem Stall von Bohumil Nedorostek die rosa/grünen Darius Farben.

Der großrahmige Isfahan – Sohn, ein 24.000 Euro BBAG – Kauf aus der Zucht des Gestüt IDEE und der Famile von Derbysieger Pik König, war von Beginn an höher gehandelt und mit einer Nennung für’s “Blaue Band” ausgestattet worden. Bei einem späten “Lernstart” zu Jahresende auf Sand in Dortmund, hatte er als Zweiter hinter seinen im Dr. Busch Memorial auf Gruppe – Parkett erfolgreichen Trainingsgefährten Asker schon gleich Potential angedeutet. Auch wenn er in dieser Saison einige Anlaufzeit benötigte, präsentierte er sich beim Debut Mitte April in Mülheim und noch nicht bei 100 Prozent, gleich in Siegform. Start – Ziel ließ er der Konkurrenz mit 7 Längen Vorsprung jedenfalls keine Chancen.

In der Hierrarchie des deutschen Quartetts, steht Pashang mit seiner Marke von 77 Kilo deutlich unter Bright Light sowie Salitos mit ihren 91 bzw. 84 Kilo und tritt daher theoretisch nur als Außenseiter an, hat aber bestens überwintert und sich auch seit dem lezten Start noch einmal verbessert. Allerdings liegt der letzte Start noch nicht mal ganz drei Wochen zurück.

Bei seiner Karrirereplanug wandelt der Hengst übrigens auf den Spuren seines Vaters Isfahan, der 2016 ebenfalls bei seinem Saisondebut gewann, seinen zweiten Start auch im Derby Italiano absolvierte. Da wurde er zwar nur Fünfter ging anschließend jedoch direkt nach Hamburg und stieg in einer der specktakulärsten Auflagen des “Blauen Band” zum Derbysieger auf. Nomen est Omen. 

Foto: Marc Rühl