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EIN TRIO ZUM AUFTAKT

02. 06. 2026

Mit hierzulande drrizehn Erfolgen und Platz Drei der Statistik im Gepäck, reist Trainer Henk Grewe zur Eröffnung des am Donnerstag in Baden beginnenden Frühjahrs – Meetings. Drei seiner zahlreichen Vierbeiner im Gefolge. 

Den Anfang macht Wings of Glory für Liberty Racing 2024 Platin mit Leon Wolff in einer Prüfung für dreijährige Sieglose über die Meile. Den Oasis Dream – Sohn, ein 46.000 Euro Kauf BBAG aus Fährhofer Zucht, wollte man ursprünglich über das Bavarian Classic ins Derby führen. Leider konnte er diese Erwartungen nicht erfüllen, kam sowohl beim Debut im Vorjahr, als auch beim ersten Jahrestart in Köln nicht über Platz Sieben hinaus. Das sah zuletzt in Halle endlich ganz anders aus, schien er es von der Spitze lange schaffen zu können. Letztlich wurden ihm die lange Gerade und eine starke Schlußattacke von Stellaluna zum Verhängnis, die sich noch mit einer 3/4 Länge vorbeischob. SeinTrainer gibt sich nach dieser Vorstellung jedenfalls optimistisch: “Er hat einen guten Ansatz gezeigt und sich noch einmal stark verbessert. Auch wenn das Rennen nicht aufgewertet wurde, sollte er hier erste Chancen haben”

Anspruchsvoller trifft es Innora als eine von elf vierjährigen Stuten im zur Listenklasse zählenden Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie über 2.200 Meter an. Die im Besitz von Stall Route 66 und Bernd Reese stehende Lord of England – Tochter, war im Vorjahr nur viermal am Start, hatte trotzdem bärernstarke Auftritte, aber leider in den entscheidenden Momenten auch viel Pech. Zum Auftakt galoppierte sie in Hoppegarten ihre Gegnerinnen mit 13 Längen Vorsprung in Grund und Boden, wurde anschließend sowohl im Hamburger Stuten Preis als auch in der Diana knapp abgefangen. Vorallem im Stutenderby rutschte in Führung liegend auf denn allerletzten Metern der Sattel, hätte sie ansonsten wohl gewonnen. Sie soll jetzt einiges nachholen, kam jedoch beim ersten Auftritt am 1. Mai in Hannover hinter Santagada noch nicht über Rang Fünf hinaus. Da sie nach 253- tägiger Pause dabei besser lief als es die Platzierung aussagt, sollte sie sich jetzt mit der höchsten Marke im Feld und auf passender Distanz auch nach Meinung ihres Trainers rehabilitieren können. “Sie hat uns beim ersten Start schon ein bisschen enttäuscht, das Rennen nach der Pause aber auch noch gebraucht. Sie ist jetzt jedoch voll da und auch von der Klasse her das beste Pferd im Rennen”

Ebenfalls in den Farben des Stall Route 66 und Bernd Reese läuft Aster mit Leon Wolff. Allerdings eine Stufe höher in der zur Gruppe III zählenden 48. Kronimus Badener Meile. Sie kam, sah und siegte lautete ihr Motto. Von Erika Mäder nach Köln gewechselt und umgestellt auf einen deutlich kürzeren Weg, avancierte die fünfjährige Outstrip – Tochter gleich zur Listensiegerin. Ungeachtet eines nicht idealen Rennverlaufs in überzeugender Manier gegen die anschließend selbst auf diesem Niveau erfolgreiche Bella Sinfonia. Da hat man natürlich Blut geleckt, möchte den Schwung mitnehmen und gleich noch mit einem Gruppe – Blacktype nachlegen.“Ich glaube, dass ist in diesem Feld auch möglich und hoffen auf guten Boden“  lautet kurz und knapp die Trainer – Meinung. Sollte es jetzt doch noch nicht klappen, stünde jedenfalls schon in einem Monat mit dem Hamburger – Stutenpreis gleich die nächste Chance im Terminkalender.


Fotos: Marc Rühl – Innora (li.) – Aster (re.o.) – Wings of Glory (re.u.)