Auch die beiden am Sonntag ausgefallenen Handicaps mit Grewe Beteiligung werden am Freitagabend nachgeholt.
Für einen mit fünfzehn Pferden kopfstark besetzten Ausgleich III über 1.850 Meter, wird Stall Golden Horse Racing’s Quick and Wild in seine Startbox einrücken. Der im Oktober in jetzigen Besitz gelangte Amaron – Sohn, war mit seinen beiden Erfolgen auf Sand in Dortmund und Deauville schnell zum Lieblingspferd seiner Eigner avanviert. Nach einem weiteren vierter Platz auf Sand und Ausgleich III Niveau, bot man ihn zuletzt auf Gras eine Klasse tiefer auf. Nach einem trotz Höchstgewicht offensiven Vortrag seiner Erlaubnisreiterin schien er auch im Einlauf von seinem Vorsprung leben zu können. Auf den letzten Metern spürte er jedoch seiner Steeplerbürde und wurde spät noch von zwei Gegnern. Ist jetzt zurück im Ausgleich III und unter einem starken Reiter erneut erste Wahl.
Eine Klasse höher im Ausgleich II und über kurze 1.200 Meter kommt Tulpar fürseine Besitzer Kevin und Theo Friderich zum Einsatz. Der Counterattack – Sohn stand zweijährig schon einmal bei Henk Grewe und gewann dabei im September 2024 das Düsseldorfer Auktionsrennen. Nach vierzehn erfolglosen Versuchen unter der Regie von Fabian Xaver Weissmeier soll er jetzt zurück an alter Erfolgsstätte wieder Rennen gewinnen. Das wäre ihm dann vor fünf Wochen gleich beim ersten Start unter neuer, alter Regie gelungen. Nur dem aus Holland angereisten 26,6:1 Außenseiter Kinnigoli Kid um eine Länge unterlegen, sollte er jetzt bald seine aktuell bereits 600 Tage andauerde sieglose Zeit beenden können.
Fotos: Marc Rühl -Tulpar (o.) – Quick an Wild (u.)

