Weekend Warrior lebt nicht mehr. Wie wir gestern bereits berichteten, war der im Besitz von Eckhard Sauren stehende Hengst nach seinem starken vierten Platz in der Kölner Union lahm aus dem Rennen gekommen. Bei einer umgehenden Untersuchung stellte sich schnell eine Fraktur im Röhrbein heraus, worauf man den Hengst noch am gestrigen Nachmittag in die Klinik transportierte und eine Operation auf den heutigen Montag terminiert wurde. Da hatte man in seinem Umfeld noch die Hoffnung, daß er nach erfolgreichem Eingriff in der kommenden Saison einiges nachholen könnte.
Dieser Wunsch erfüllte sich leider nicht, denn bei der Operstion erwiesen sich die Verletzungen entgegen erster Vermutungen, dann aber doch als zu schwerwiegend. „Es wurde wirklich alles versucht ihn zu retten und wir wollten ihm auch jede Chance geben. Leider war letztlich jedoch keine andere Entscheidung möglich. Wir haben Weekend Warrior alle sehr gemocht und sind sehr, sehr traurig.“ so Trainer Henk Grewe.
Der noch wenig geprüfte Japan – Sohn aus der Zucht des Gestüt Park Wiedingen, hatte schon im Vorfeld der Union mit zwei eindrucksvollen Siegen bei drei Starts überhaupt noch nichts falsch gemacht. Mit dem tollen vierten Platz ungeachtet einer Störung in der Schlußphase, war im damit wohl auch der entscheidende Schritt Richtung Hamburg gelungen. Für Besitzer Eckhard Sauren war es nach dem Ausfall von Lommi die zweite Hiobsbotschaft innerhalb nur weniger Tage.

