An diesem Wochenende kommt hierzulande nur eine einzige Starterin des Quartiers an den Ablauf. In einem 1.400 Meter Rennen für dreijährige sieglose Pferde, hat Pietra Fortunata auf dem Düsseldorfer Grafenberg ihren ersten Auftritt für Denis Cengis und unter der Regie von Henk Grewe. Die zuvor von Michael Figge vorbereitete Stute, ist erst frisch im Stall, hat hier noch nicht gearbeitet und so ist es für ihr neues Umfeld am Samstag ein Start mit Überraschungs -Effekt..
Nach Aussage ihres vorherigen Trainers in der bereits Ende Januar erschienenen Stallparade, hat die Stute Klasse für bessere Rennen und sollte wenn möglich die Diana Route gehen. Allerdings lief mit ihr dann doch nicht alles nach Plan. Die Woodet – Tochter hatte sich zwar gleich beim Lebensdebut als knapp geschlagene Zweite von guter Seite gezeigt, sich anschließend beim achten Platz auf Listenebene in Hannover aber leider verletzt. In dieser Saison konnte sie noch nicht allzu viel bewegen, zeigte ihre beste Platzierung bei vier Starts wiederum auf der Münchner Heimatbahn als Dritte hinter See Ares und Phantom Stars. Zuletzt kam sie am Eröffnungtag des Baden Frühjahrs – Meeting als Fünfte über die Linie.
Sie besitzt aktuell zwar noch eine Diana – Nennung, doch wäre dafür jetzt ein Sieg und deutliche Steigerung schon absolute Pflicht. Zumal ihre erste GAG – Marke seit dem Jahresdebut um 6 Kilo auf aktuell 63 Kilo abgesunken ist. Leon Wolff wird die Stute in einem kleinen sechsköpfigen Feld reiten und vielleicht verleiht ja die Kölner Luft die nötigen Flügel.
Und so nur am Rande, Esoteriker, also Menschen die an die Heilwirkung oder energetische Kraft von Steinen glauben, müssten bei der Abstammung der Stute eigentlich in Verzückung geraten. Denn Pietra Fortunata aus der zweifach erfolgreichen Pietra Della Luna, bedeutet übersetzt nichts anderes als: Glückstein aus der Mondstein.
Foto: Marc Rühl

