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DIESMAL KEIN BLACKTYPE

09. 08. 2026

Das hatte man sich doch etwas anders vorgestellt. Im zur Listenklasse zählenden Hoppegartener Stutenpreis gehörte die frisch mit Hamburger Listen blacktye geschmückte Dune bei jetzt idealen Bedingungen erneut zu den chancenreichen Starterinnen. Nach 1.800 Metern kam die im Besitz von Stars & Friends IV stehende Stute zwar vor der englischen Totifavoritin Seren Star ins Ziel, doch reichte dies unter Thore Hammer – Hansen letztlich jedoch nur zu Platz Sechs im elfköpfigen Feld.

Die zuvor von Francis-Henri Graffard vorbereitete Wotton Bassett – Tochter,war bei Arqana für 145.000 Euro in jetzigen Besitz gelangt und vollzog hierzulande einen kräftigen Karrieresprung. Gleich beim ersten Start für’s neue Umfeld Mitte Mai auf heutigem Niveau in Dortmund, zeigte sie sich von guter Seite, als sie ungeachtet einer 157- tägiger Pause und kurz erforderlich werdenden Kurskorrektur  nur mit einer halben Länge am ersten Karriere – Blacktype vorbei schrammte. Das holte sie jedoch zuletzt im Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup nach, als sie auf eigentlich zu weiter Distanz hinter der siegenden Trainingefährtin Innora sowie Princess Valentina ihr erstes “Schwarzes Gold” einheimste.

“Wir wußten vor Hamburg das 2.200 Meter die oberste Grenze waren und sie hat trotzdem blacktype geholt und damit schon alles erreicht. Alles was jetzt noch kommt ist einfach Zugabe. Es sind zwar Heute zwei starke Engländerinnen im Feld, aber die Distanz ist ideal, der Boden ist ideal und es würde mich daher nicht wundern, wenn es vielleicht sogar für ganz Vorne reicht” war ihr Trainer daher vor dem Rennen auch sehr optimistisch gestimmt.

Und es sah auch lange sehr gut aus, den nach einem Rennen im Vordertreffen, marchierte die Stute im Einlauf groß auf und schien in der Bahnmitte auch die Gegner überlaufen zu können. Doch fand sie einfach nicht den höheren Gang und mußte sich im Ziel deutlicher hinter der überraschenden Siegerin Full of Hope mit Rang Sechs zufrieden geben.

Archivfoto: Marc Rühl