Beim Renntag am Montag auf der Kölner Heimatbahn, ist das Quartier nicht nur im Hauptrennen den 2.000 Guineas, sondern auch im Rahmenpogramm noch einmal mit drei Pferden chancenreich vertreten.
In einem Ausgleich III über 1.850 Meter, tritt davon der vierjährige Wallsch Quick and Wild für den Stall Golden Horse Racing und mit Edouardo Pedrozza an. Seit seinem Wechsel im vorigen August zu Henk Grewe, hat sich der Amaron – Sohn zu einem äußerst zuverlässigen Vertreter seiner Zunft entwickelt und war bei bisher neun Starts nur einmal nicht in den Geldrängen zu finden. Für seine aktuellen Besitzer hat er in Köln zudem auch noch sein schlummerndes Sieger – Gen aktiviert. So war er Ende des Vorjahr in Dortmund und gleich zu Saisonbeginn auch noch in Deauville jeweils auf Sand erfolgreich. Zwar fehlt für die neuen Farben noch der erste Erfolg auf Gras, doch nach zuletzt zwei dritten Plätzen, bei denen er nur knapp am Sieg bzw. einer besseren Placierung vorbeigeschrammte, wäre es jetzt an der Reihe.
In einem weiteren Ausgleich III über allerdings nur kurze 1.300 Meter, peilt Rennstall Darboven’s frischer Maidensieger Koffi Mercure mit Sybille Vogt, direkt den Folgetreffer unter Handicap – Bedingungen an. Der von Besitzerseite selbst gezogene Areion – Sohn war im März sieglos von Janina Reese gekommen, wurde kastriert und soll jetzt viele Rennen gewinnen. Es vielleicht auch seiner ebenfalls von Henk Grewe vorbereiteten Verwandten Koffi Kick nachtun, die in Köln als ebenfalls vierjährig Sieglose eine neunfache Siegesserie startete. Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber den ersten Treffer konnte er schon gleich bei der Pemiere unter neuer Regie vor drei Wochen in Halle eingaloppieren. Da er sich vom Start weg führend mit immer neuen Reserven sicher durchsetzte, könnte es jetzt mit dem deutlich leichtesten Gewicht der elf Starter, auch unter erschwerten Bedingungen gleich noch einmal klappen.
Mit Arnis Master aus dem Stall Siepenblick, stellt sich dann noch ein weiterer, vorallem aber auch prominenter Neuzugang vor. Beim ersten Auftritt unter neuer Regie, hat man sich jetzt für einen Start im über 1.850 Meter führenden Merkur Spielbanken Cup auf Listenniveau entschieden und Edourdo Pedrozza als Reiter verpflichtet. Der siebenjährige Tai Chi – Sohn ist mit seiner GAG Marke von 94,5 Kilo ein gestandenes Gruppepferd mit beachtlicher Historie und einer Vorliebe für italienischen Boden. Über fünf Rennzeiten hat sich der Wallach als äußerst beständig auf Pattern-Ebene erwiesen und dabei mehr als 370.000 Euro an Preisgeldern eingaloppiert. Zudem konte er in den letzten drei Jahren jeweils eine Prüfung auf Gruppe III-Ebene für sich entscheiden: 2023 die Kalkmann Meile in Düsseldorf, 2024 den Premio Carlo Vittadini in Mailand und im vergangenen Jahr erneut auf dem Ippodromo San Siro den Gran Premio di Milano. Über jetzigen Aufgalopp nach 190-tägiger Pause, soll er auch unter neuer Leitung im weiteren Saisonverlauf wiederum die Italien Route einschlagen.
Foto: Marc Rühl

