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ZWEI FÜR HOPPEGARTEN

21. 05. 2026

Am Pfingstsonntag geht es für zwei Galopper des Quartiers auf die Hauptstadt Bahn in Hoppegarten, wobei jeweils Sybille Vogt im Sattel sitzen wird.

Hauptakteurin an diesem Nachmittag ist natürlich  Eckhard Sauren’s Santa Catarina als eine von acht Stuten im mit 55.000 Euro dotierten und zur Gruppe III zählenden Diana-Trial Rennen über 2.000 Meter. Die Zarak – Tochter,  ein 155.000 Euro BBAG Kauf aus der Listen- sowie Gruppesiegerin Sconset und einer Erfolgsfamilie um Sereth und Salutino, war von Beginn an in der stalleigenen Stuten Hierarchie weit oben angesiedelt. Nach einem überzeugenden Debütsieg gegen die spätere Listensiegerin Sorianga geriet sie auch in den Fokus der Buchmacher und avancierte zu einer der Mitfavoritinnen für die Diana.

Ihr Start in die neue Saison fiel mit einer knappen Niederlage auf der Heimatbahn jedoch etwas holprig aus. Noch nicht bei hundert Prozent, fand sie im Einlauf als 1,2:1- Favoritin überraschend nicht den höheren Gang und wurde zu allem Überfluß auch noch auf der Linie mit Kopf abgefangen. Nur vier Wochen später meldete yie sich jedoch im stark besetzten Kölner Schwarzgold-Rennen in beeindruckender Manier zurück. Start-Ziel und mit immer neuen  Reserven ließ sie Wintersonne, Alpeneilchen sowie drei aus Frankreich angereisten Stuten keine Chance. Nicht für die 1.000 Guineas eingeschieben, ist jetzt der Start in Berlin ein Härtetest auf dem Weg zum Stuten-Derby. Erstmals über diese Distanz gefordert, muss sie beweisen, dass ihr Stehvermögen auch für die noch einmal 200 Meter weitere Diana-Prüfung ausreicht. Mit einer Einschätzung von 90 Kilo gehört sie jedenfalls zur absoluten Spitze des achtköpfigen Feldes. Da sie mit Sorianga die Top eingestufte Stute bereits schlagen konnte, wird sie an ihrer Klasse jedenfalls nicht scheitern.

Ein weiteres 2.000 Meter Rennen, allerdings für dreijährige Pferde die nicht mehr als ein Rennen gewonnen haben, steuert dagegen Charleston für den Stall Riesling Racing an. Der Gleneagles-Sohn, ein mit 13.000 Euro günstiger BBAG Kauf, ist mit erst drei Karrierestarts noch wenig geprüft.  Im Vorjahr gleich beim ersten Start in München gegen bereits erfahrene Gegner souverän erfolgreich, blieb er bei seinen diesjährigen Auftritten jeweils hinter Asker jedoch ohne Möglichkeiten und damit hinter den Erwartungen zurück. Allerdings hatte er beim Saisondebut in einen Siegerrennen vier Kilo mehr zu tragen als die Konkurrenz und kam zuletzt im Dr. Busch Memorial über “kurze” 1.600 Meter nicht vom Ende des Feldes weg.  Da man für ihn aktuell immer noch eine Derbynennung hält, hofft man in jetziger Klasse auf ein entsprechendes Lebenszeichnen und ist ein Sieg fast schon Pflicht. Von der diesmal 400 Meter weiteren Distanz sollte er profitieren und auch nach aktueller GAG – Einschätzung im Kampf um den Sieg ein gewichtiges Wort mitreden können.

Fotos: Marc Rühl – Santa Catarina (o.) – Charleston (u.)