Die Neue Bult in Hannover erwies sich am Maifeiertag für Henk Grewe nicht als Erfolgspflaster. Denn trotz vier nach Papierform her chancenreicher Starter, blieb das Quartier sieglos.
So muß der im Besitz von Karl -Tim Ibald und Sebastian J. Weiss stehende Atlantic Seaboard doch noch etwas weiter auf seinen ersten Karrieretreffer warten.Der dreijährige Japan – Sohn, ein 49.000 Euro BBAG Kauf mit Nennungen für Union und Derby, konnte in einer Maidenprüfung als 2,4:1 Totofavorit nicht ganz an sein Debut anknüpfen und kam nach 2.200 Meter als Vierter ins Ziel
Zweijährig immer wieder wegen Kleinigkeiten ausgebremst, hatte er sich vor drei Wochen in Hoppegarten als Zweiter gleich gut verkauft. Zumal er als noch grünes Pferd erst spät und knapp abgefangen wurde. Da er sich seitdem noch einmal hatte und die Form aufgewertet wurde, erwartete man ihn im Endkampf. Nach zäher Anfangsphase im weiteren Verlauf stets viertes Pferd, fand er diesmal im Einlauf außen aus guter Position jedoch nicht den höheren Gang und blieb im Ziel um vier Längen vom Mitfavoriten Spezialist geschlagen.
Bei seinem Saisondebut und auf besserem Ausgleich I Niveau, konnte auch Stall Riesling Racing’s ebenfalls von Leon Wolff gerittene Warren Hill in Hannover als Achter noch nicht nicht in die Entscheidung eingreifen. Der Churchill – Sohn aus der Familie von Waldpfad, Wiesenpfad und Wurtaube, hatte im Vorjahr mit einer Dreierserie, darunter die Auktionsrennen von Bad Harzburg und Hannover, positiv überrascht. Über Winter auf Koppel, hofft man ihn jetzt mit Steigerng in die Black Type-Klasse zu bringen und hat ihn auch für die Badener Kronimus Meile genannt.
In einem sehr zügig gelaufenen Rennen als Zweiter gleich ganz Vorne mit dabei, stand er im Einlauf das angeschlagene noch nicht durch. In einer unruhigen Schlußphase büßte er zudem zwischen den Pferden noch einige Plätze ein, dürfte durch den Start jedoch gefördert sein.

Fotos: Marc Rühl

