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LOMMI DIESMAL NAHE DRAN

01. 05. 2026

Mit zwei Pferden war Trainer Henk Grewe beim Renntag am heutigen Maifeiertag in München vertreten, die schließlich mit vollkommen unterschiedlichen Erleb- und Ergebnissen wieder die Heimreise antraten. Denn während Latifa bei ihrem ersten Karrierestart nicht über den letzten Platz hinaus kam, leisteten hingegen Lommi und sein Reiter Thore Hammer – Hansen im Hauptrennen dem großen Favoriten Gostam bis ins Ziel erbitteten Widerstand.

Alle Augen waren an diesem Nachmittag natürlich auf das zur Gruppe II zählende Bavarian Classic gerichtet. Erster Härtetest für die Derbyaspiranten und erster Auftritt des Jahrgangsbesten Gostam gegen die von Eckhard Sauren’s Lommi angeführte Schar der mit den Hufen scharrenden “Kronprinzen”. Es war diesmal auch eine Neuaufflage des letztjährigen Winterfavoriten, denn da hatte sich Gostam auf weicher Bahn und Meilendistanz überlegen mit fünf Längen gegen Lommi durchgesetzt.

Da dieser nach Traineraussage über Winter jedoch noch einmal einen Satz nach Vorne gemacht hat, war man im Umfeld gespannt, wie sich der nach einem Kölner Kultwirt benannte Hengst diesmal gegen den ungeschlagenen und kochend heißen 1,7:1 Totofavotiten schlagen würde. Auch auf einem diesmal 400 Meter weitere Weg und gutem Geläuf, mußte sich der Grewe Schützling letztlich erneut mit dem Ehrenplatz zufrieden geben.

Allerdings unterlag er in allen Ehren. Denn vom Start weg führend, verlangte er dem Sieger die ganze Gerade herunter viel ab, L ieß auch nach dem er passiert war bis zur Linie nichts unversucht und schien länger sogar als Sieger möglich. Und so lautete der offizielle Richterspruch nach 2.000 Meter diesmal nur  “sicher – eine Viertellänge”.

Zuvor hatte  Bringo Stable’s Latifa unter Thore Hammer – Hansen ihr Lebensdebut in einer Prüfung für dreijähre Sieglose über 1.600 Meter. Auch wenn mit der Isfahan – Tochter, ein 30.000 Euro BBAG Kauf, zweijährig nicht alles rund lief, hat man an einer Diana Nennung weiter festgehalten und jetzt München statt Köln als Debutort gewählt. Als eine von zwei bisher noch ungeprüften Starterinnen im verblieben Sechserfeld, lief dann jedoch alles anders als erhofft. Denn die Stute kam schlecht aus der Box und nur schwer auf die Beine. Von Beginn an deutlicher zurück fand sie nie mehr Bande zum Feld und konnte auch im Einlauf keinen Boden mehr gutmachen.

Foto: Marc Rühl