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VIERTE UND SIEBTE IM STUTEN BBAG

30. 08. 2026

Gleich eine Doppelspitze hatte der Trainer am heutigen Sonntag in das den zweijährigen Stuten vorbehaltene und mit stattlichen  102.500 Euro dotierte Iffezheimer BBAG-Auktionsrennen geschickt. Für einen Sieg reichte diese Doppelpower nicht, kam nach 1.200 Metern Belle Jument mit Leon Wolff als Vierte ins Ziel und landete Zauberflöte unter Thore Hammer – Hansen letztlich auf Platz Sieben.

Beide Stuten, die mit Rubaiyat zwar den gleichen Vater haben, jedoch nach  Einschätzung der Wetter allerdings nicht unterchiedlicher in die Prüfung hätten gehen können. Das ein Rennen und auch die gerade Bahn in Baden mit ihrem Knick dann oftmals doch ihre ganz eigene Geschichte schreibt, davon konnte man sich wieder einmal überzeugen. 

Denn am Ende sorgte nicht die im Besitz von Thomas Jander stehende und als 3,5:1 Favoritin sowie Mummpferd ihres Trainers gehandelte Zauberflöte für die beste Stall – Platzierung, sondern Denis Cengiz’s Belle Jument als krasse, aber auch ziemlich unterschätzte 35,0 Außenseiterin. Wobei sie aber such einen deutlich besseren Rennverlauf hatte.

Gerade einmal 9.000 Euro kostete Belle Jument bei der BBAG, die sichtlich eine gehörige Portion Frühreife von ihrem Vater mitbekommen hat. Schnell zur Hand, nshm sie sichkleinere  Auszeiten. Beim bisher einzigen Start in Köln wurde sie zwar nur Fünfte, lief aber wie ein Pferd das dieses Rennen noch benötigte und zeigte jetzt die erwartete Steigerung. Gleich Vorne auszumachen, kam sie noch mit Führung in die Gerade. Das vordere Trio mußte sie dann zwar doch ziehen lassen, ließ sich jedoch mit Anlehnung an den  Außenrails und viel Einsatzwillen das vierte Geld nicht nehmen.

Weniger rund lief es allerdings für die bei der BBAG immerhin 38.000 teure Kollegin Zauberflöte, die mit zwei Starts aber auch etwas mehr  Erfahrung mitbrachte. Beim Debut in Lyon schon starke Dritte, gewann sie zuletzt hier in Baden den Jugend Preis in versprechender Manier, was ihr hier auch eine Rolle als Mitavoritin einbrachte. Ebenfalls gut gestartet fand sie vor dem Knick den Weg versperrt, was Positionen und Schwung kostete, denn ihr Reiter mußte sie erst einmal “neu starten”. Das schien ihr jedoch irgenwie die Motivation genommen zu haben, denn sie wirkte danach nie zwingend, fand auch im Einlauf nicht mehr den höheren Gang. Zunindest brachte sie als Siebte noch ein kleines Preisgeld mit nach Hause.

Der Sieg ging an Darius Racing’s Mahasti, die sich letztlich leicht mit 2 1/2 Längen gegen Nyela und Daenerys Lips durchsetzte.

Foto: Marc Rühl