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DUO IN SAARBRÜCKEN

12. 08. 2026

Zwei Pferde kommen am Samstag in Saarbrücken an den Start, die beide von Leon Wolff geritten werden. Neben Charleston sollte eigentlich auch noch der frische Neuzugang Kölsch in einem Siegerrennen laufen, doch wurde das Rennen wegen nur drei Startern gestrichen, dafür aber Peykan von Henk Grewe für den Ausgleich III nachgenannt

In einer 1.900 Meter Prüfung für drei jährige Pferde die nicht mehr als ein Rennen gewonnen läuft Charleston für den Stall Riesling Racing und trifft dabei als Formpferd und mit höchster Einschätzung auf nur drei Gegner. Bei dem Gleneagles-Sohn, ein nur13.000 Euro BBAG Kauf, hielt man lange an der Derbynennung fest. Er konnte im Vorjahr zwar auch gleich beim Debut gegen bereits erfahrene Gegner souverän gewinnen, wartet aber seitdem und somit bereits 280 Tagen auf den zweiten Karrieretreffer. Bei seinen ersten diesjährigen Auftritten traf er es in einem Siegerrennen unter Höchstgewicht und im Busch Memorial auf Gruppe III Niveau und zu kurzen 1.600 Metern zu schwer an, fand aber auf nicht so anspruchvollem Parkett zu konstanter Form. So mußter in einem Siegerrennen in Hoppegarten mit Well Al , sowie im “kleines Derby” genannten Hapac Lloyd Steher -Auktionsrennen mit La Spezia jeweils einem Vierbeiner den Vortritt lassen. Auch zuletzt im Harzburer Auktionsrennen als Fünfter hinter La Spezia und dem Traininsgefährten Voitton, zeigte er sich von guter Seite, zumal er vorrangig an der Kursführung scheiterte. Ist wenn er mit Bahn und Boden zurecht kommt, als Formpferd und mit höchster Einschätzung das zu schlagende Pferd.

Darius Racing’s Wallach Peykan wurde wie bereits erwähnt  den über über 2.350 Meter führenden Ausgleich III nachgenannt. Der Isfahan – Sohn, ein 43.000 Euro BBAG Kauf aus der Familie von Padang und rechter Bruder von Pazifiksturm, war zweijährig ungeprüft geblieben. Beim Debut während der Hamburger Derbywoche und über 2.200 Meter, hatte er sich noch deutlicher zurück mit Platz Fünf zufrieden geben müssen. Bei seinen beiden Folgestarts sowohl in Hoppegarten über weitere 2.800 Meter, als auch vor Wochenfrist wieder zurück auf 2.350 Meter in Krefeld, war er jeweils als Dritter ins Ziel gekommen. Hinter dem überlegenen Sieger Darwinist sowie Pellegrino, blieb er dabei im Stadtwald als 2,4:1 Totofavorit jedoch nur knapp um einen Hals vom Ehrenplatz geschlagen. Er wird zwar auch jetzt wohl nicht den bevorzugten weicheren Bodem vorfinden, steht dafür jedoch vom Gewicht her günstig in der Partie.

Fotos: Marc Rühl – Charleston (o.) – Peykan (u.)