Endlich, Innora kann es also doch noch. Die im Besitz des Stall Route 66 u. Bernd Reese stehende Lord of England – Tochter gewann am heutigen Mittwoch in Hamburg von der Spitze aus den zur Listenklasse zählenden Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup und beendete damit eine 411-tägige sieglose Durststrecke. Unter Leon Wolff verwies sie nach 2.200 Metern und als 2,8:1 Totofavoritin die ebenfalls stark beachtete Princess Valentina leicht mit 3 3/4 Längen auf den Ehrenplatz. Weitere 2 1/2 Längen zurück, sicherte sich mit Dune die zweite Starterin des Quartiers unter Thore Hammer – Hansen nach starker Leistung den dritten Platz und damit zugleich auch ihr erstes Karriere Blacktype. Für die Siegerin war es nach zwei ebenso knappen wie unglücklichen Niederlagen in der vorjährigen Auflage des jetzigen Rennens, sowie im Preis der Diana, ein hoch verdienter Treffer.
Und dieser erste Blacktype Sieg war für die schon vorher blendend aussehende Stute, eine insgesamt leichte Angelegenheit. Denn nach einem Rennen von der Spitze, konnte sie auch im Einlauf immer bequem zulegen. Diesmal wurde sie auf dem Horner Moor nicht.abgefangen, konnte sich vielmehr auf dem letzten Stück noch bequem von den Gegnerinnen lösen.“Wir hatten von der Spitze aus einen optimalen Rennverlauf und konnten uns bei dem ruhigen Tempo alles bestens einteilen. Sie hat heute gezeigt, was in ihr steckt und diesen Treffer nach dem vielen Pech zuvor auch absolut verdient. Hoffentlich ist sie jetzt bereit für noch größere Aufgaben“, Und weitergehen könnte es für sie jetzt im Hoppegartener Fürstenberg Rennen und damit wieder zurück auf Gruppe III Niveau.
Gut lachen hatten mit dem Stall Stars & Friends IV auch die Besitzer von Dune, die bei Arqana 145.000 für die Wootton Bassett – Tochter ausgegeben hatten. Beim Debut für ihr neues Umfeld war sie Mitte Mai auf heutigem Niveau in Dortmund ungeachtet einer 157- tägiger Pause, als Vierte nur mit einer halben Länge am “schwarzen Gold” vorbei geschrammt. Diesmal stets zweites Pferd, mußte sie zwar letztlich die beiden Erstplatzierten ziehen lassen, hielt aber den wichtigen dritten Platz bis zur Linie eisern fest.

Fotos: Marc Rühl.

