Rennbahnstr. 100, 50737 Köln Weidenpesch
Aktuelles
Starter
Rennstall
Erfolge

EIN TRIO ZUM SCHLUSS

04. 06. 2026

Auch zum Abschluss des Badener Meetings am Sonntag, kommen noch einmal drei Pferde des Quartiers zum Einsatz.

Für einen Ausgleich II über 1.600 Meter, rückt der im Besitz von Kevin und Theo Friderich stehende Tulpar in seine Startbox ein und trifft dabei unter Sybille Vogt auf elf Gegner. Der Counterattack – Sohn stand zweijährig schon einmal bei Henk Grewe und gewann dabei im September 2024 das Düsseldorfer Auktionsrennen. Nach vierzehn erfolglosen Versuchen unter der Regie von Fabian Xaver Weissmeier soll er jetzt zurück an alter Erfolgsstätte wieder Rennen gewinnen. Gleich beim ersten Versuch Ende März war er  in einem Ausgleich III nur dem aus Holland angereisten 26,6:1 Außenseiter Kinnigoli Kid um eine Länge unterlegen. Und auch zuletzt eine Klasse höher, war es mit Miami Heat erneut ein aus den Niederlanden angereister Vierbeiner, der ihm den Sieg vor der Nase wegschnappte. Allerdings konnte er sich als nur um eine Länge geschlagener Zweiter nach miserablem Rennverlauf im Einlauf, als der moralische Sieger fühlen. Nach jetzt bereits 635 sieglosen Tagen und diesen zwei Ehreplätzen ist er mit dem leichtesten Gewicht im Rennen mehr als überfällig.

Blieben mit See Ares und Wikinger noch zwei Pferde der Cometica AG, die Beide von Leon Wolff geritten werden.
In einem Ausgleich III 1.600 Meter für dreijährige und ältere Pferde tritt See Ares an. Als Bruder von See Paris und dem mehrfach auf Gruppe Pakett erfolgreichen See Hector, war der Counterattack – Sohn ursprünglich für Dr. Busch Memorial und die 2.000 Guineas eingeschrieben. An seinen guten dritten Platz hinter Asker beim Debut im Dezember, konnte er zu Saisonbeginn über weitere 1.850 Meter jedoch nicht anknüpfen und wechselte von Bohumil Nedorostek nach Köln. Schon beim ersten Auftritt für sein neues Umfeld und zurück auf einer deutlich kürzeren Distanz, präsentierte er sich in München gleich in Siegform. Aus der Reserve geritten ließ er dabei seinen Gegner keine Chance und machte sich auf dem letzten Stück noch in völlig souveräner Manier frei. Nach diesem Maidenerfolg peilt er jetzt auch erstmals unter Handicap Bedingungen gleich den Folgetreffer an. Er ist nach Aussage des Trainers ruhiger geworden, hat sich nochmals etwas verbessert und sollte auch mit seiner Marke leben können.

Seinen ersten Treffer auf Listenniveau, hat Wikinger als einer von acht Startern in der über kurze 1.200 Meter führenden Casino Baden-Baden Silberne Peitsche im Visier. Der im Sommer von Gerald Geisler nach Köln gekommene Ten Sovereigns – Sohn, fand bei Henk Grewe zu konstanter Form und vorallem nach langer Durststrecke mit zwei Siegen im Ausgleich I endlich auch in die Erfolgsspur zurück. Über Winter im Gestüt, gelang dem wieder erstarkten Hengst in dieser Saison auch noch die erhoffte Etablierung in der Listenklasse. Beim Debut in Köln noch Vierter auf diesem Niveau, sicherte er sich zuletzt in Hannover als Dritter und damit zugleich auch bester Deutscher sein erstes “black-type”. Sollte mit weiterer Steigerung erneut im Enkampf zu finden sein. Vielleicht hilft dabei ja auch die Rückkehr an alte Erfolgsstätte, denn gleich beim ersten Start überhaupt, gewann er hier das hochdotierte Ferdinand Leisten Memorial. Bei allen neun Starts brachte er übrigens Geld mit nach Köln zurück.

Fotos: Marc Rühl – Wikinger (o.) – See Ares (Mi.) – Tulpar (u.)