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IN SCHLAGDISTANZ ZUM EHRENPLATZ

26. 05. 2026

Drei Pferde schickte Trainer Henk Grewe am Montag in die mit 125.000 Euro dotierten und zur Gruppe II zählenden Coolmore City of Troy German 2000 Guineas. Für einen Sieg konnte diese geballte Stallpower letztlich jedoch  nicht sorgen. Während Eckhard Sauren’s Nardos mit Sybille Vogt am Ende Achter wurde und Silver Impact für Hasejo Racing mit Eddy Hardouin auf Platz Neun ins Ziel kam, zeichnete wie erwartet Asker für das beste Ergebnis verantwortlich. In den Farben von Denis Cengiz und mit Oisin Murphy im Sattel, belegte der frische Sieger des Dr. Busch Memorial nach 1.600 Metern und in dieser Gesellschsft einen bärenstarken fünften Platz

Für den bei der BBAG gerade einmal 15.000 Euro teuren Aclaim – Sohn, hatte es lange  sehr gut ausgesehen. Denn nach einem Rennen an zweiter Stelle kam er innen auf kürzesten Weg in die Gerade und wurde von seinem Jockey gleich einmal auf etwas Abstand vom Feld weg geschickt. Gegen die immer stärker werdenden Gegner hielt er zwar länger mit aller Macht dagegen, ging ihm auf den letzten Meter dann aber doch leider etwas die Puste aus. Trotzdem blieb er im Ziel nur um weniger als 2 1/2 Längen vom Sieger geschlagen und schrammte vorallem nur um 1/2 Länge, Kopf und nochmals halbe Länge am Ehrenplatz vorbei.

Am Ende dominierten mal wieder die Ausländer als Erster, Zweiter und Vierter das Geschehen. So kam der erste klassische Sieger der deutschen Galoppsaison letztlich mit Title Role aus England. Unter  Sean Levey setzte sich der von Simon & Ed Crisford für Derrick Smith, John Magnier und Michael Tabor trainierte Hengst als 3,3:1 Totofavorit sicher mit 1 1/4 Längen gegen den ebenfalls von der Insel angereisten Shayem (Karl Richard Burke – Clifford Lee). Dahinter schoben sich ganz spät auch noch der Ittlinger Loucas aus dem Stall von Waldemar Hickst, sowie der Graffard – Schützling Lord Clover als Dritter und Vierter ebenfalls noch knapp an Asker vorbei.

Während Nardos stets in der Spitzengruppe und bis Mitte Gerade sogar an zweiter Stelle auszumachen war, konnte sich Silver Impact aus hinteren Regionen nicht mehr verbessern. Trainer Henk Grewe muß daher weiter auf einen Erfog in den 2.000 Guineas warten, bleiben die zweiten Plätze von Rubaiyat 2020 und Penalty 2024 immer noch als bestes Ergebnis bestehen.

Foto: Marc Rühl