Das hatte man sich aber ganz anders vorgestellt. Im Hoppegartener Diana -Trial, kam Eckhard Sauren’s Stute Santa Catarina als heiße 2,1 Totofavoritin nach 2.000 Metern enttäuschend nicht über Platz Sechs hinaus. Geschlagen um rund acht Längen von der Sensations – Siegerin Gua Lupa. Allerdings dürfte die am Ende komplett von Außenseitern dominierte Gruppe II Prüfung nicht nur Henk Grewe irgendwie ratlos zurück gelassen haben. Denn mit Soreanga, Antigua und Ginger Cat blieben auch die weiteren Mitfavoritinnen als Vierte, Fünfte und Siebte überraschend ohne Einfluß auf die Entscheidung.
Die von Beginn an als Diana Pferd gehandelte Zarak – Tochter, hatte bisher mit zwei Erfolgen bei erst drei Starts noch nichts falsch gemacht und sich zuletzt mit ihrem beeindruckenden Start – Ziel Erfolg im Gruppe III Schwarzgold Rennen, endgültig in der bel – etage der dreijährigen Stuten etabliert.
So war das Rennen Heute auch ein Test in Puncto Stehvermögen für die noch einmal 200 Meter weitere im Stutenderby verlangte Distanz. Und es ließ sich von Beginn auch wirklich gut an, denn Sybille Vogt, die den gesperrten Thore Hammer – Hansen vertrat, konnte von der Spitze aus Tempo und Gegner kontrollieren. Im Einlauf fand die Stute diesmal jedoch nicht den höheren Gang und kam schon früh nicht mehr für den Sieg in Frage. Womit sie eine mit den zuvor gezeigten Formen nicht in Einklang zu bringende Leistung ablierferte. Vielleicht war einfach die mit drei Wochen etwas kurze Pause seit Köln und das jetzt doch extremere Klima in der Hauptstadt einfach nicht passend für sie.
Foto: Marc Rühl

