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MIT GUTEN CHANCEN AM START

28. 05. 2021

Nicht nur in den beiden Hauptrennen, sondern auch im Rahmenprogramm ist Henk Grewe chancenreich vertreten. So kommt im Grafenberger Derby Trial, einem mit 15.000 Euro dotierten und über 2.200 Meter führenden Listenrennen für die Dreijährigen, gleich ein Trio an den Start.

Die Wahl des Stalljockeys ist dabei Sisfahan, der noch eine Nennung für das “Blaue Band” besitzt und jetzt als Jahresdebutant und nach Besitzwechsel für Darius Racing antritt. Der Isfahan – Sohn hat im Vorjahr bei seinen beiden Starts in Frankreich wirklich noch nichts falsch gemacht. Beim ersten Lebensstart nur hauchdünn Absinth unterlegen, konnte er Anfang November auf schwerer Bahn in Lyon erwartungsgemäß locker seine Maidenschaft ablegen. Auch nach der Pause gleich zu beachten.

Kir Royal mit Michael Caded hat zwar keine Derbynennung, tritt hier jedoch als Rechnungsfavorit an. Der rechte Brudes von Kabir (91 Kilo GAG) , gewann im Vorjahr gleich beim ersten Start in München überlegen und mußte sich zum Saisonauftakt in Düsseldorf über die Meile nur seinem Trainingsgefährten Juanito beugen. Zuletzt m Dr. Busch Memorial achtbarer Fünfter hinter Mythico & Co. tritt er jetzt jedoch erstmals auf einem so weiten Weg an.

Nicht zu vergessen, der bisher ausnahmslos in Frankreich aktive und noch fürs Derby eingeschriebene Cornicello mit Andre Best. Der Penny’s Picnic – Sohn, trumpfte im Vorjahr mit zwei Siegen und einem dritten Platz bei drei Starts groß auf, kam jedoch beim Saisondebut vor vier Wochen auf Listenebene in Lyon noch nicht über den sechsten Platz hinaus. Mal sehen wie er sich jetzt hierzulande und mit Steigerung auf diesem Niveau schlägt.


Bliebe noch eine mit fünf Pferden spartanisch besetzte Prüfung für dreijährige sieglose Pferde über 1.700 Meter, in der gleich zwei Pferde versuchen sich ihrer Maidenschaft zu entledigen.

Andrasch Starke reitet Varon, der im Vorjahr mit vier Starts bereits fleißig und dabei mit drei Placierungen auch hoffnungsvoll unterwegs war. Beim Jahresdebut blieb er deutlich hinter den Erwartungen zurück, war aber durch eine Verschleimung gehandicapt. Jetzt wieder mit Scheuklappen und auf einem kürzeren Weg stark zu beachten.

Bei dem von Bauyrzhan Murzabayev gerittenen Redford, hat man zu Gunsten dieses Rennens auf einen möglichen Start am Freitag in München verzichtet. Der noch für die “Union” genannte Intello – Sohn kam bei seinem bisher einzigen Auftritt immer besser auf Touren und hinter Divio als Zweiter ins Ziel. Ist nach dieser Form natürlich erste Wahl.

Foto : Marc Rühl