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EIN QUARTETT FÜR KÖLN

28. 10. 2026

Insgesamt vier Pferde des Quartiers kommen am Samstag beim letzten Renntag auf der Kölner Heimatbahn zum Einsatz.

Einem Ausgleich III über die Meile steuert davon Rennstall Darboven’s Koffi Amorcita an und peilt unter Hammer – Hansen den Hattrick an. Als Halbschwester von Koffi Kick für die Diana gehandelt, benötigte die Alson – Tochter in dieser Saison jedoch eine lange Anlaufzeit. Gleich Dritte beim späten Jahresdebut in Leipzig,  legte sie erst in Hannover die Maidenschaft ab und vor zwei Wochen zurück in der Sachsenmetropole in einem gut ausgesuchten Siegerrennen gleich noch einmal nach. Das gelang dabei so leicht, daß es jetzt auch beim ersten Versuch im Handicap gleich noch einmal gehen kann, muß dafür aber wohl auch noch etwas finden.

Gleich eine Doppelspitze schickt der Trainer in den Ausgleich II über kurze 1.300 Meter.

Tulpar im Besitz von Kevin und Theo Friedrich kommt mit  Marian Betl ebenfalls als frischer Sieger und absolutes Formpferd an den Start. Seine drei Erfolge feierte er alle bei Henk Grewe und jeweils in gut dotierten Prüfungen. So gewann er 2024 das 52.000 Euro Auktionsrennen in Düsseldorf. Seit Februar und vierzehn erfolglosen Auftritten wieder in Köln, fand er in einem 21.000er in Longchamp nach 670 Tagen wieder in die Gewinnerspur zurück und machte auch zuletzt mit seinem Treffer in einem 30.000er Premium Handicap II wieder richtig “Kasse”. Da sein Augewicht durch die Erlaubnis komplett getilgt könnte er wiederum mit Vorne auftauchen.

Für den von Holger Renz selbst gezogenen und zweijährig ungeprüften Bapp, ist es dagegen mit Thore Hammer – Hansen der erste Auftritt im Handicap. Nach Hamburg mit Platz und Sieg von Andreas Helfenbein gekommen, hat der Millowitsch – Sohn auch unter neuer Regie nathlos an seine Konstanz angeknüpft und sich bei drei Starts in Auktionsrennen nur eine “Streichform” geleistet. In Düsseldorf nur dem frischen Listensieger Nardos unterlegen, kam er in Hannover in einem Temporennen auf weiterem Weg zwar nicht über Platz Elf hinaus, korrigierte diese Form jedoch schnell und mußte sich zuletzt in Hoppegarten nur knapp Askalon beugen. Wäre jetzt mal wieder an der Reihe.

Im “Silbernes Pferd”, einer Gruppe III Prüfung über 3.000 Meter, läuft Amico für den Stall Stars & Friends III und mit Thore Hammer – Hansen zum zweiten Mal auf einer Extremdistanz. Der Camelot –  Sohn, ein 180.000 Euro BBAG von Liberty Racing Australia, startete seine Karriere bei Henk Grewe, legte hier im Vorjahr als Zweijähriger seine Maidenschaft ab und wechselte nach Platz 13 im Derby zu Sarah Steinberg. Nach Kastration und einem erfolglosen Jahr in München zurück, fand er jedoch für seine jetzigen Eigner in einem Badener Ausgleich I während der Große Woche nach 477 Tagen wieder in die Siegesspur zurück.  Auch zuletzt auf sehr schwerer Bahn im Silbernen Band der Ruhr, zog er sich als Fünfter gut aus der Affaire, zumal er nach erstmals so weiten 3.300 Metern und einem aufwendigen Rennverlauf, den vierten Platz nur knapp mit “Kopf” verpasste. Obwohl er jetzt eine Klasse höher antritt, ist man aufgrund von wiederum sehr guten Arbeiten optimistisch, dass er ganz weit vorne auftaucht.

Foto: Marc  Rühl