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NARDOS MIT BLACKTYPE TREFFER

24. 10. 2026

Eckhard Sauren’s dreijähriger Hengst Nardos besaß auch eine Nennung für den zur Gruppe III zählenden Premio Ribot am Sonntag in Mailand. An den Start kam er jedoch schon am heutigen Samstag in München, was sich als guter Schachzug erwies. Unter Thore Hammer – Hansen gewann er nämlich den Rubaiyat – Großer Münchner Herbst – Preis auf Listenebene und kam damit zum ersten “Black – Type” Erfolg seiner Karriere. Und dies auch noch in beeindruckender Manier, denn als 5,4:1 Mitfavorit verwies er Royal Ice sowie Espero nach 1.400 Metern leicht mit 3 3/4 und 1 1/4 Längen Vorsprung auf die Plätze.

Der im Vorjahr gleich beim Debut überlegen erfolgreiche Kodiac – Sohn ist zwar zu Hause vom Charakter her nicht immer der leichteste, auf der Rennbahn jedoch ein Vollprofi,  auch wenn er das eine oder andere Mal seine guten Arbeitsleitung nicht ganz umsetzte. Das er über veritables Können verfügt, verriet er in dieser Saison trotz längerer Verletzungspause vorallem mit dem leichten Sieg im Düsselforfer Auktionsrennen und einem starken vierten Platz im international besetzten und zur Gruppe II zählenden Badener Öttingen Rennen.

Auch wenn er diese Leistung zuletzt in der schnell gelaufen Kölner Sprint – Trophy nicht bestätigen konnte, mußte er jetzt eine Klasse tiefer, sowie mit seiner Marke und Gewicht mit sehr guten Chancen unterwegs sein. Auch wenn er noch nicht einmal den allerbesten Rennverlauf hatte, geriet sein  insgesammt bereits vierter Treffer letztlich trotz eines aufwendigeren Rennverlaufs doch noch zu einer ziemlich lockeren Angelegenheit. Aus einer der äußeren Startboxen mußte er erst einiges investieren um sich einen Platz im Vorderfreffen zu sichern und trotzdem im Schlußbogen außen herum einige Meter mehr laufen. Auch im Einlauf brauchte er auf dieser kurzen Distanz Zeit um in Schwung zu kommen, machte sich jedoch auf den letzten 150 Meter quasi im Handgalopp frei.

“In der dritten Spur ist man auf den kurzen Wegen nicht gerne und ideal unterwegs, aber er war heute einfach sehr dominant. In der Morgenarbeit verstehe ich mich eigentlich nicht so gut mit ihm, da bin ich immer froh wenn er nicht auf meiner Lotliste steht” so der Siegreiter nach dem Rennen.

Foto: Marc Rühl