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BAAS ERNEUT “CHEF IM RING”

24. 10. 2026

Immer wieder Baas. Der von seinem Besitzer Holger Renz selbst gezogene Wallach ist einfach nicht zu stoppen, gewann am heutigen Samstag in München beim fünften Karrierestart sein bereits drittes Rennen und komplettierte damit einen nicht alltäglichen Hattrick. Erstmals in einem Ausgleich II und auf weiten 2.800 Meter unterwegs, verwies er unter Edouarda Pedrozza und als 4,3:1 Mitfavorit Stylo sowie Kolomban ungeachtet eines aufwendigen  Rennverlaufs sicher mit 1/2 und vier Längen auf die Plätze.

Irgendwie Wachgeküsst. Wer den als zwei- sowie  dreijährig ungeprüften und Mitte des Jahres von Andreas Helfenbein grkommenen Millowitsch – Sohn bei seinem Krefelder Debut gallopieren sah, mochte an eine solche Entwickklung nicht glauben. Doch nur drei Wochen später kündigte er sich schon in Baden als knapp geschlagener Zweiter deutlich an und startete dann aber mal so richtig durch. Zuerst legte er über 2.050 Meter in Magdeburg die Maidenschaft ab, gewann zuletzt in Mülhein über 2.400 Meter überlegen einen Ausgleich III und schlug jetzt auch noch eine Klasse höher und auf Steherdistanz zu.

Dabei hatte er unterwegs keine gute Position und mußte  stets herum auch noch einige Meter mehr laufen, was seinen Reiter auch noch im Interview nach dem Rennen wurmte. Doch wie heißt es im kölschen Grundgesetz – es ist noch immer gut gegangen. Im Einlauf war er trotzdem gleich zur Stelle, ging an der 400 – Metermarke nach Vorne und hielt seinen Vorsprung mit immer neuen Reserver eisern fest. Womit er seinem Namen alle Ehre macht, den Baas bedeutet frei aus dem Kölscgrn übersetzt soviel wie “Chef im Ring”.

Man darf gespannt sein, wie es jetzt mit dem rechten Bruder des 2024 im Mülheimer Auktionsrennen erfolgreichen Blömsche weitergeht. Das in seinen Eigner vor Wochenfrist auf der Badener BBAG Auktion für 16.000 Euro zurückgekaufte, sollte sich schon jetzt als richtige Entscheidung erwiesen haben.

Foto: Marc Rühl