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DOPPELTER DARBOVEN

18. 10. 2026

Zwei Starter – Zwei Siege. Besitzer Albert Darboven und sein Trainer Henk Grewe konnten sich am heutigen Samstag beim Saidonabschluß auf der Bahn in Leipzig – Scheibenholz über ein Doppel freuen. Zuerst gewann Koffi Amorcita unter Thore Hammer – Hansen von der Spitze aus ein gut gewähltes Siegerrennen nach 1.850 Metern überlegen mit vier Längen gegen die Totofavoritin Deia’s Delight durch. Nur 30 Minuten später legte der Trainingskollege Koffi Mercure auf gleicher Distanz nach, schnappte sich unter der hauseigenen Azubine Sina Schmidt als 2,5:1 Favorit und trotz Siegaufgewicht einen Ausgleich III, wobei der Sieg nach Kampf und Zielfoto gegen die Außenseiterin Bavarian Princess mit einen “Kopf” jedoch deutlich knapper ausfiel.

Die wenig geprüfte Alson -Tocher Koffi Amorcita wurde als Halbschwester von Koffi Kick als mögliches Diana – Pferd gehandelt, brauchte in dieser Saison jedoch eine lange Anlaufzeit. Nach ihrem dritten Platz beim späten Jahresdebut hier in Leipzig,  legte sie zuletzt in Hannover die Maidenschaft  ab und jetzt zurück in der Sachsenmetropole gleich noch einmal versprechend nach. Thore Hammer –  Hansen ließ sich aber auch auf nichts ein, kam aus einer der äußeren  Boxen gleich nach vorne, schon mit deutlicherem Vorsprung durch die Gegenseite und im Einlauf nicht mehr in Gefahr. “Als kleinem wendigen Pferd kam ihr die Kurführung sehr entgegen. Ich konnte sie an der Spitze gut beruhigen und war mir früh sicher” freute er sich nach dem Rennen zumal er sich damit selbst ein schönes Geschenk zu seinem 27. Geburtstag bescherte.

Der nach Janina Reeses Stallaufgabe im März sieglos nach Köln gewechselte Koffi Mercure, ist nach erfolgter Kastration zur personifizierte Fomkonstanz mutiert. So brachte er nicht nur bei allen acht Starts unter neuer Regie Geld mit nach Hause, sondern gewann dabei jetzt schon sein viertes Rennen. Wobei dreimal Sina Schmidt im Sattel saß, die sich mit dem Wallach besonders gut zu verstehen scheint. Bei ihren letzten zwei Siegen  mit dem Areion – Sohn, auch vor drei Wochen in Dresden, hatte die junge Reiterin die Rennen selbst von der Spitze aus gestaltet. Diesmal ließ sIe sich lange führen, schob sich erst Ende Schlußbogen am Piloten vorbei, verschaffte sich mit viel Schwung den entscheidenden Vorsprung und brachte den Erfolg knapp über die Linie. „Das war sehr gut. Es gab das passend schnelle Rennen,aber fast wäre es ihm am Ende doch noch ein wenig weit geworden“, so Sina Schmidt nach ihrem bereits fünften Saisonsieg.

Foto: Marc Rüjl