Aller guten Dinge sind Drei, lautete am heutigen Sonntag auf der Kölner Heimatbahn das Motto für Trainer Henk Grewe, denn nach den Erfolgen von Questa Luna und Western, konnte er sich noch über einen weiteren Treffer freuen. Dafür sorgte Stall Golden Horse Racing’s vierjähriger Wallsch Quick and Wild, der unter seiner Auyzubildenden Sina Schmidt den Ausgleich III nach 1.850 Metern und Kampf knapp mit einem Kopf gegen Gesa zu seinen Gunsten entschied. Damit bescherte er nicht nur der Stute den zweiten Sieg in Folge, sondern ihrem Lehrherrn zugleich auch einen jetzt sieben Punkte großen Vorprung im Kampf ums Championat.
Der von Denis Cengiz erworbene Amaron – Sohn, hatte seinen jetzigen Eignern schon bisher nur Freude bereitet und neben zahlreichen Platzierungen such zweimal gewonnen, zuletzt vor vier Monaten in Dresden einen Ausgleich II.
Jetzt präsentierte er sich ungeacht der langen Pause und eine Klasse tiefer gleich wieder in Siegform, wobei das Aufgewicht durch die Erlaubnis seiner Reiterin mehr als kompensiert wurde. Unabhängig davon bescherte sie ihrem Partner ein Rennen nach Maß, ließ sich bis zur Geraden führen, sicherte sich im Einlauf den begehrten Platz an den Außenrails und hielt bis zur Linie einen knappen Vorteil fest. „Er ist ein ganz tolles Pferd. Er ist gut abgesprungen und unterwegs hat es sich immer gut angefühlt“, so die Siegreiterin.

Fotos: Marc Rühl

