Ihren ersten Auslandsstart der Karriere absolviert Innora am Samstag in Mailand. Ziel für die im Besitz des Stall Route 66 stehende Stute ist auf der San Siro Rennbahn der zur Gruppe III zählende und über 2.200 Meter führende Premio Federico Tesio. Unter Michael Cadeddu trifft die Vierjährige in diesem 110.000er auf sechs Gegner, von denen mit Queimados und Stingray zwei weitere ebenfalls aus Deutschland anreisen. Wobei das Trio mit 94, 94 und 94,5er GAG, nahezu gleich eingeschätzt ist.
Die im Besitz des Stall Route 66 u.Bernd Reese stehende Lord of England – Tochter ist eine der besten Stuten des Landes, blieb bei ihren bisher erst elf Starts – neun davon auf anspruchvollem Pattern Niveau – nur dreimal ohne Geld. Nicht immer glücklich verpasste sie dabei ausgerechnet den Diana – Sie durch einen rutschenden Sattel. Während Hamburg konnte sie dann nach einem Rennen von der Spitze aus nicht nur eine 411-tägige Durststrecke beenden, sondern mit ihrem Treffer im zur Listenklasse zählenden Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup endlich auch den überfälligen und hochverdienten ersten black – typ Treffer eingaloppieren.
Im Großen Preis von Berlin auf Gruppe I – Niveau und gegen Hengste hatte sie es dann doch etwas zu schwer angetroffen, war nach einem Rennen von der Spitze aus nicht über Rang Acht hinaus gekommen. Diese Form korrigierte sie jedoch wie vom Trainer vorher gesagt zuletzt direkt wieder in Baden. Im zur Gruppe II zählenden T. von Zastrow Stutenpreis (Badener Stutenpreis) kommt die von Leon Wolff gerittene Stute nach 2.400 Metern und einer Kampfpartie hinter Santagarda und der aus Frankreich angereisten Light the Ghost als starke Dritte ins Ziel. Eine Länge hinter der Siegerin verpasst sie dabei zwar eine bessere Platzierung nur minimal mit Nase, konnte aber mit Platz Drei ihr drittes Gruppe Black-Type der Karriere verbuchen. Gehört mit diesen Leistungen auch jetzt wiederum zu den Sieganwärterinnen.
Foto: Marc Rühl

