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TRIO IN DÜSSELDORF

30. 09. 2026

Da Denis Cengiz’s Best Solution – Sohn Voitton über die HFTB Racing Agency von Holger Faust nach England verkauft wurde und dort seine Karriere auf der Hindernisbahn fortsetzen soll, wird er sein geplantes Engagement am Sonntag im GP der Landeshauptstadt nicht wahrnehmen.

In diesem über 1.700 Meter führenden Rennen der Gruppe III, wird jetzt nur noch der im Besitz des  Stall Route 66 u.Bernd Reese stehende Aster mit Leon Wolff für das Quartier an den Start kommen. Nach einem Besitz- Trainer- und Distanzwechsel auf kürzere Wege, erlebte die Outstrip – Tochter eine Leistungsexplosion und fast kennt nur gute Formen. Erst ein Listensieg über Bella Sinfonia und dann holte sie in der Badener Kronimus Meile mit einem bärenstarken Ehrenplatz gegen Hengste auch noch ihr erstes Gruppe III Blacktype. Danach fand der Höhenflug eine kurze Unterbrechung, als sie in der Hamburger Sutenmeile nach schlechtem Rennverlauf als Fünfte knapp am zweiten “schwarzen Gold” vorbei schrammte. Diese schwächere Form korrigierte  sie jedoch schnell, als sie sich im zur Gruppe III zählenden Fritz Henkel-Preis nur Somersby geschlagen geben mußte und damit das zweite Gruppe – Blacktype ihrer Karriere verbuchen konnte. Zuletzt traf sie es im Brunner – Oettingen-Rennen auf Gruppe II Niveau und gegen starke internationale Konkurrenz doch zu schwer an . Das Rennen jetzt ist eher ihre Welt und sollte sie sich wieder von anderer Seite zeigen können.

Von den zwei weiteren Startern an diesem Nachmittag auf dem Grafenberg,  läuft Silver Impact  für Hajeso Racing und unter Marian Betl im Ausgleich III.  Er hat für das Rennen einen möglichen Start vor Wochenfrist auf gleichem Niveau über allerdings kurze 1.200 Meter ausgelassen und kann jetzt auf die fünf Kilo Erlaubnis seines Reiters bauen.  Für den zweijährig ungeprüften und beim zweiten Start erfolgreichen Saxon Warrior – Sohn, hingen in den klassischen 2.000 Guineas die Trauben zu hoch. Auch in einem Siegerrennen und beim Handicap – Debut unter einer Erlaubnis – Reiterin, konnte er nicht in die Entscheidung eingreifen. Das sah jedoch zuletzt unter einem starken Jockey in Baden schon ganz anders aus. In der Japan Racing Association -Trophy auf heutigem Niveau, erwies sich  nach 1.400 Meter und einem Rennen von der Spitze aus, letztlich nur Cyanea aus dem in Baden in toller Form agierenden Quartier von Jutta Mayer als zu stark. Gehört hier, wenn er diese Formansatz bestätigt, zu den chancenreichen Teilnehmern.

Im Großer Sparkassen-Familien-Cup, einem mit stattlichen 30.000 Euto dotierten PREMIUM HANDICAP der Klasse II über 1.400 Meter,  startet Tulpar  für Kevin und Theo Friedrich und mit Thore Hammer – Hansen im Sattel. Sein erster Sieg, war dem Counterattack – Sohn als Zweijähriger am 8. September 2024 unter der Regie von Henk Grewe im Düsseldorfer Auktionsrennen gelungen. Seit Februar und vierzehn erfolglosen Auftritten wieder ln Köln, kennt er nur noch gute Formen. So war er bei allen sieben Starts nie schlechter als Dritter und fand vorallem Anfang Juli in ParisLongchamp nach 670 erfolglosen Tagen und vier Platzierungen endlich wieder auf die Siegerstraße zurück. Diese Leistung konnte er zuerst als Dritter eines Ausgleich II in Düsseldor nur knapp mit zweimal halber Länge von Espero und Nightdance Wood geschlagen und auch zuletzt Ende August mit einem Ehrenplatz auf Class 3 Niveau in Le Lyon d’Angers bestätigen. Zumal er dabei schon wie der Sieger aussah und erst ganz zuletzt doch noch mit einem Kopf abgefangen wurde. Er könnte sich jetzt für diese knappe Niederlage in lohnender Art und Weise schadlos halten.

Foto: Marc Rühl