Eckhard Sauren’s Enzian kann sich im Moment einfach nicht finden. Auch der heutige Wechsel auf die ungewohnt weite 2.800 Meter Distanz im zur Listenklasse zählenden Hoppegartener Steherpreis, brachte leider keine Besserung. Der Hengst ließ sich enttäuschend schon Ende des Schlußbogens auf einen Ruck kräftigst anschieben, wurde auch im Einlauf nicht mehr lange bemüht und passierte schließlich deutlicher zurück nur als Allerletzter den Pfosten.
Der blendend aussehene Zarak – Sohn blieb zweijährig ungeprüft, schaffte es trotzdem mit nur zwei Starts ins Derby, wo er einen bärenstarken vierten Platz belegte. Und zum Saisonauftakt hätte er nach siebenmonatiger Pause als Zweiter im Kölner Grand Prix-Aufgalopp, knapp hinter Lordano, aber einen Kopf vor Alleno, nicht besser beginnen können. Leider konnte er weder im Ex Gerling Preis, noch im Hamburger Hansa – Preis entfernt an diese Form anknüpfen.
“Er ist ein schicker Kerl, hat bis jetzt jedoch noch nicht gezeigt was wir von ihm erwartet haben. Vielleicht ist ja die heute weitere Distanz der Schlüssel zum Erfolg. Sein Pedigree verrät das er stehen kann und auch in den letzten Rennen hat er gezeigt, das weitere Wege eher besser für ihn sind. Zudem gehen wir jetzt mit ihm ja auch in der Klasse zurück, sind daher auch die Gegner schwächer. Wir hoffen das hilft.” zeigte sich sein Betreuer im Führring trotzdem durchaus hoffnungsfroh gestimmt.
Es sah dann auch im Renndn wirklich lange versprechend aus, denn er war unterwegs stets und dabei vorallem gut gehend an zweiter Stelle auszumachen. Das änderte sich jedoch Ende des Schlußbogens, als er auf einen Ruck kräftigste Notsignal sendete und sich im Einlauf schnell geschlagen gab.
Archivfoto: Marc Rühl

