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VIERMAL RANG VIER

20. 07. 2026

Im achtköpfigen Starterfeld des zur Gruppe III zählenden Fürstenberg – Rennen, war auch die frische Siegerin Innora  zu finden. Unter Leon Wolff kam die im Besitz des  Stall Route 66 u.Bernd Reese stehende Stute nach 2.400 Metern und einem nicht ganz passendem Rennverauf,  hinter Nastaria, Spezialist und Narrativo als Vierte ins Ziel. Sicher  1/2 –  3/4  und 1 Länge lautete dabei der offizielle Richterspruch. Die insgesamt noch wenig geprüfte Lord of England – Tochter ist aktuell nicht nur eine der besten, sondern wohl auch der unglücklichsten Stuten des Landes. Denn sowohl im Hamburger Stuten Preis, als auch in der Diana wurde sie erst spät und knapp abgefangen. wobei ihr in Mülheim  mit dem Sieg vor Augen der Sattel rutschte. Zuletzt in Hamburg, konnte sie im zur Listenklasse zählenden Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup nach einem Rennen von der Spitze aus nicht nur eine 411-tägige sieglose Durststrecke beenden, sondern endlich auch ihren ersten Blacktype – Treffer verbuchen.  Die Hoffnungen des Trainers auf einen nicht zu weichen Boden erfüllten sich zwar, die auf ein Rennen an der Spitze trotz aller Versuche seines Reiters allerdings leider nicht. Unterwegs  konnte sie daher hinter Waldnebel und Archie nicht selber reagieren, schien jedoch trotzdem länger Zweite werden zu können. Ehe ihr nach der etwas aufwendigen Startphase letztlich die Distanz doch etwas zu weit wurde und sich noch zwei Gegner vorbei schieben konnten. “Sicher wären wir gerne mit ihr weiter Vorne gelandet, doch sind wir nach diesem Rennverlauf auch mit dem vierten Platz zufrieden, denn insgesamt ist sie gut gelaufen” so ihr Trainer. Wiedersehen könnte man sie hier schon in rund einem  Monat und auf Gruppe I – Niveau im  Westminster 136. Grosser Preis von Berlin.

Erster Starter am heutigen Sonntag in Hoppegarten war Darius Racing’s  Peykan in einer Maidenprüfung über 2.800 Meter. UnterThore Hammer – Hansen verriet der dreijährige Wallach beim zweiten Karrierstart und auf einer deutlich weiteren Distanz die erwartete Steigerung. Hinter Dancing Lips und Princess of Habo, kam er diesmal nur um 1 1/4 und  3/4 Längen zurück als Dritter über die Linie. Der Isfahan – Sohn, ein 43.000 Euro BBAG Kauf aus der Familie von Padang und rechte Schwester von Pazifiksturm, war zweijährig ungeprüft geblieben. Beim Debut während Hamburg und über 2.200 Meter, hatte er sich noch deutlicher zurück mit Platz zufrieden geben müssen, dabei nach einem Rennen im Mitteltreffen zuletzt noch nicht den höheren Gang gefunden. Das sah diesmal auf einer 600 Meter weiteren und damit echten Stegerdistanz jedoch schon ganz anders aus. Stets an und bei der Spitze zu finden, zog er bis zuletzt stark durch und blieb dabei immer in Schlagdistanz. Weiter gehen könnte es jetzt für ihn unter anderem im Badener Auktionsrennen.

Blieben noch zwei Handicapper, die allerdings auf der alles andere als angenehm zu bewältigenden “Geraden Bahn” und der 1.200 Meter – Distanz als letztlich jeweils Vierte ohne Siegchancen blieben.

In einem Ausgleich I bot man New Bombay in den Farben des HJ Racing Team und mit Thore Hammer- Hansen auf. Der zuvor ausschließlich in Serbien gelaufene New Bay – Sohn, war im März mit drei Siegen im Pepäck zu Henk Grewe gewechselt, hatte zwar gleich in Köln überlegen gewonnen, war zuletzt in einem Hamburger Ausgleich I und erneut über die Meile jedoch hinter der Erwartungen gebliebe  Der jetzig radikale Distanzwechsel brachte jedoch noch nicht den erhofften Erfolg. Stets am Ende des Feldes zu finden, fand er erst spät besser ins Rennen und verpaßte deutlich hinter einem um den Erfolg kämpfenden Duo jedoch nur knapp eine bessere Platzierung.

Einen Ausgleich III steuerte dagegen Rennstall Darboven’ s vierjähriger Wallach Koffi Mercure mit Leon Wolff an. Der vom Besitzer selbst gezogene Areion – Sohn, war zweijährig ungeprüft geblieben und ebenfalls im März mit drei Platzierungen aber auch sieglos, von Janina Reese gekommen. Gleich kastriert, sollte er zu einer Siegesserie starten. Zwar konnte er sich gleich beim ersten Start als Wallach in Halle direkt der Maidenschaft entledigen, beim anschließenden Handicap Debut auf der Kölner Heimatbahn trotz leichtem Gewicht jedoch noch nicht bestehen können. Eigentlich sollte er seinem Besitzer den “obligatorischen” Hamburg Treffer bescheren, mußte jedoch wegen eines Hufgeschwürs passen.  Den Treffer konnte er jetzt in Berlin jedoch noch nicht nachholen. Schlecht gestartet und länger letztes Pferd, kämpfte er sich zwar noch wacker durch den Pulk von Pferden, doch mehr als ein vierter Platz war da einfach nicht mehr möglich. Auf einer Bahn mit Bögen, sollte er sich schnell entschädigen können. 

Foto: Marc Rühl