Da hat sich ja die weite Reise mit nur einem Galopper zum Renntag am heutigen Samstag in München voll und ganz gelohnt. In der einleitenden Maidenprüfung war See Ares in den Farben der Cometica AG nicht zu schlagen und ist nach seinem dritten Karrierestart, dem ersten unter der Regie von Henk Grewe, nicht mehr sieglos. Unter Leon Wolff und als 1,6:1 Totofavorit verwies der dreijährige Hengst nach 1.400 Metern Phantom Stars sowie Pietra Fortunata locker und leicht auf die Plätze. Überlegen sechs Längen und Hals lautete am Ende der offzielle Richterspruch.
Als Bruder von See Paris und dem mehrfach auf Gruppe Pakett erfolgreichen See Hector, war der Counterattack – Sohn ursprünglich für Dr. Busch Memorial und die 2.000 Guineas eingeschrieben. An seinen guten dritten Platz hinter Asker beim Debut im Dezember, konnte er zu Saisonbeginn über weitere 1.850 Meter jedoch nicht anknüpfen und wechselte von Bohumil Nedorostek nach Köln
Das sah jetzt beim ersten Auftritt für sein neues Umfeld und zurück auf einer deutlich kürzeren Distanz, gleich wieder ganz anders aus. Nach einem Rennen aus der Reserve, fasste See Ares im Einlauf immer besser an, fing erst die schon deutlicher enteilte Phantom Stars ein und machte sich auf dem letzten Stück noch in völlig souveräner Manier frei. Weiter gehen könnte es für ihn jetzt in Auktionsrennen, denn er ist für die entsprechenden Prüfungen in Dresden, Hamburg, Düsseldorf und Hoppegarten über Distanzdn von 1.200 bis 1.600 Meter
Foto: Marc Rühl

