Im ebenfalls neu angesetzten und von sieben Pferden bestrittenen Sauren Dachfonds Preis – ex Gerling Preis azf Grupoe II Niveau, war das Quartier am heutigen Freitag in Köln mit zwei Pferden vertreten. Eine versprechende Doppelspitze, die jedoch ohne Möglichkeiten blieb. Während Volker Käufling’s Padre Palou beim ersten Start in dieser Saison und als Wallach wie im Vorjahr Fünfter wurde, enttäuschte dagegen Eckhard Sauren’s Enzian nicht wenig. Unter Thore Hammer – Hansen blieb der Derby – Vierte die Bestätigung seiner versprechenden Form vom Grand Prix – Aufgalopp von vor vier Wochen hier in Köln schuldig und kam nach 2.400 Metern sogar nur als Sechster und damit Vorletzter über die Linie. Allerdings war er nicht nur angaloppiert worden, sondern zusätzlich auch noch durch einen Eisenverlust gehandicapt. Und so gingen letztlich die ersten vier Plätze an Alleno vor Wintertraum Zuckerhut und Derbysieger Hochkönig.
Obwohl zweijährig ungeprüft, gelang Enzian im Vorjahr nicht nur mit zwei Start der Sprung ins Derby, sondern in Hamburg selbst dann auch noch ein bärenstarker vierter Platz. Auch der Saisonauftakt hätte nach siebenmonatiger Pause als Zweiter im Grand Prix-Aufgalopp – nur eine dreiviertel Länge hinter Lordano, aber einen Kopf vor Alleno – nicht besser gelingen können. Und auch wenn er diesmal Alleno ein Kilo ungünstiger wiedertraf, hatte man sich jetzt mit Steigerung einiges ausgerechnet. Nach idealem Rennverlauf hinter Zuckerhut, packte er diesmal in der Geraden einfach nicht an, ist jedoch durch die geschilderten Umstände entschuldigt und blieg damit deutlich unter Wert geschlagen.
Der nach seinem Wechel in die Domstadt und auf weite Wege zu einem veritablen Grand Prix Pferd aufgestiegene Masterceratsman – Sohn, meldete sich jetzt nach rund 200-tägiger Pause und erfolgter Kastration zurück. Unterwegs stets letztes Pferd, hatte der Wallach im Einlauf außen gebracht starke Momente und schien kurz sogar dass Feld überlaufen zu können. Ab Mitte Gerade kam er dann doch nicht mehr entscheidend weiter und lief insgesamt wie ein Pferd, welches dieses Rennen noch benötigte. Wobei ihm weitere Wege noch mehr entgegen kommen dürften.
Foto: Marc Rühl

