Nach Quick and Wild zuvor, konnte mit Tulpar auch Henk Grewe’s zweiter und ebenfalls favorisierter Handicaper am Freitag in Köln nicht gewinnen. Allerdings kann er sich als nur um eine Länge geschlagener Zweiter nach einem grotten schlechten Rennverlauf im Einlauf, als der moralische Sieger fühlen. Da war das beste Platzgeld in diesem 22.000er nach 1.200 Meter für seine Besitzer Kevin und Theo Friderich zumindest ein kleines Trostpflaster..
Für den zweijährig schon einmal vom amtierenden Champion vorbereiteten Counterattack – Sohn, war es jetzt beim zweiten Start nach seiner Rückkehr schon der zweite Ehrenplatz. Bereits Ende März war er in einem Ausgleich III nur dem aus Holland angereisten 26,6:1 Außenseiter Kinnigoli Kid um eine Länge unterlegen. Und auch diesmal eine Klasse höher, war es mit Miami Heat erneut ein aus den Niederlanden angereister Vierbeiner, der ihm Sieg vor der Nase wegschnappte.
Nach gutem Start büßte er auf der diesmal 100 Meter kürzeren Distanz zwar einige Plätze, konnte aber stets innen einige Meter sparen. Dafür saß er im Einlauf an den Rails lange rettungslos fest, ehe es Thore Hammer – Hansen irgendwie doch noch gelang seinen Partner in Slalommanier auf freie Spur zu bringen. Letztlich half jedoch aller Speed nichts mehr, kam das Ziel einfach zu Früh. Nach jetzt bereits 607 sieglosen Tagen und zwei Ehreplätzen ist er mehr als überfällig.
Foto: Marc Rühl

