Neben den bereits vorgestellten Startern, kommen am Sonntg in Köln noch weitere drei Vertreter des Quatiers in black – type Prüfungen zum Einsatz.
Im Gruppe III Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen für Stuten und über die Meile, läuft Eckhard Sauren’s von Thore Hammer – Hansen pilotierte Santa Catarina. Wobei sich für sie die ursprüngliche Zahl der Gegner durch drei Nachnennungen aus Frankreich auf jetzt Sechs erhöht hat. Die Zarak – Tochter, ein 155.000 Euro BBAG Kauf hatte beim einzigen Start im vorigen August überlegen gewonnen, war sowohl in der stalleigenen Stuten Hierarchie als auch im Wettmarkt für die Diana weit oben angesiedelt. Umso überaschender und für ihr Umfeld auch etwas enttäuchend, daß sie beim Saisondebut vor drei Wochen in Köln als heiße 1,2:1 Favoritin noch nicht den höheren Gang fand und sich mit Platz Zwei zufrieden geben mußte. Auch wenn nach Aussage ihres Trainers die Arbeitleistung am Montag nicht ganz so gut war, hofft man auf eine Placierung und das sie der Start entscheidend weiter gebracht.
Im ebenfalls von sieben Pferden bestrittenen Gruppe II Sauren Dachfonds Preis – ex Gerling Preis über Derbydistanz, kommt mit Enzian und Padre Palou gleich eine Doppelspitze zum Einsatz.
Enzian vertritt die Farben von Eckhard Sauren und wird von Thore Hammer – Hansen geritten. Der zweijährig ungeprüfte Zarak – Sohn schaffte im Vorjahr mit einen Maidensieg und Platz Sechs in der Union tatsächlich noch den Sprung ins Derby. Wo er als Vierter eine tolle Vorstellung ablieferte und im September auch noch unter Höchstgewicht das Badener Auktionsrennen gewinnen konnte. Erst jetzt richtig ausgereift, soll er in die Grand Prix Klasse hinein wachsen. Beim Saisondebut setzte er ungeachtet einer sieben monatigen Pause als Zweiter im Grand Prix-Aufgalopp hinter Lordano jedenfalls gleich mal eine versprechende Duftmarke auf diesem anspruchsvollen Niveau. Auch wenn er jetzt die hinter ihm eingekommenen Alleno und Waldnebel ein Kilo ungünstiger wiedertrifft, sollte er mit der zu erwartenden Steigerung erneut gute Chance haben.
Für Volker Käufling’s Padre Palou, ist es dagegen der erste Start nach rund 200-tägiger Pause und erfolgter Kastration. Dem Masterceratsman – Sohn gelang 2024 mit dem Wechsel nach Köln sowie auf weitere Wege, der Aufstieg vom Handicaper zum Grand Prix Pferd. Im Hoppegartener Fürstenberg Rennen avanciert er nach diversen blacktype Platzierungen zum Gruppe III Sieger und bekam am grünen Tisch auch noch den Erfolg im zur Listenklasse zählenden Steher Cup in Hannover zugesprochen. Er kam zwar erst Ende Februar, dafür aber gut vorbereitet aus Ohlerweiherhof zurück und soll auf Distanzen ab 2400 Meter weiterhin in der Black Type-Klasse mitmischen. Die Kastration hat ihm gutgetan, er präsentiert sich zum letzten Jahr verbessert und hat vorallem auch gut gearbeitet. Trotzdem könnte er das Rennen nach der Pause aber vielleicht noch gebrauchen.
Fotos: Marc Rühl – Santa Catarina (li.) – Enzian (mi.) – Padre Palou (re.)

