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WW SIEGT LOCKER UND LEICHT

22. 03. 2026

Einen perfekten Einstand in den Renntag und die “Grüne Saison” konnte der amtierende Champion Henk Grewe am heutigen Sonntag auf dem Mülheimer Raffelberg feiern. Denn gleich in der einleitenden Prüfung für dreijährige sieglose Pferde, wurde der von ihm betreute Weekend Warrier seiner Rolle als kochendheißer 1,4:1 Totofavorit vollauf gerecht. Unter Thore Hammer – Hansen ließ der Hengst seinen vier Gegner keine Chance und siegte nach 2.100 Metern und einem Rennen aus der Reserve noch sehr leicht mit  4 3/4 Längen Vorsprung auf Landolfo und Varley.

120.000 Euro hatte Eckhard Sauren bei der BBAB für den  Japan – Sohn bezahlt, der als Halbbruder des ehemals von Henk Grewe vorbereiteten und unter anderem im Bavarian Clasic erfolgreichen Wilko, im Quartier natürlich höher gehandelt ist und auch eine Nennug für das Derby besitzt.

Vor seinem bisher einzigen Start Anfang November auf der Heinstbahn hatte er zwar nicht gut gearbeitet, sich im Rennen jedoch als Zweiter hinter dem bereits erprobten Totofavoriten Wild River gleich von starker Seite gezeigt.  Diesmal rückte er nach Aussage seines Betreurs mit sehr versprechenden häuslichen  Leistungen im Gepäck in seine Startbox ein und war am Ende dann auch der erhoffte ungefährdete Sieger. Nach einem Rennen vom letzten Platz macht er schon im Schlussbogen rasch Boden gut, war im Einlauf in bester Haltung sofort an den Gurten der Piloten zu finden und machte sich im besseren Galopp locker und leicht auf wachsendem Vorsprung aus dem Staub. 

“Das war Heute ja mehr ein Lernstart. Er stand  ja hier deutlich über dem Feld, ich wußte wie gut er ist und wollte ihm so viel wie möglich beibringen. Unterwegs war er immer ganz relaxt, hat schon im Schlußbogen angezogen und wird sich noch weiter steigern. Er ist ein schon echtes Rennpferd” so der Siegreiter nach dem Rennen.

Wie es mit dem Hengst nun endgültig weitergeht, der auf weichem Boden noch besser aufgehoben sein soll, ließ der Trainer noch offen. Ein Start auf Listenebene, aber auch im jetzt nach Mailand verlegten Derby Italiano wären anspruchsvolle Optionen.

Fotos: Marc Rühl