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STARKES DREIJÄHRIGEN TRIO

20. 03. 2026

Für das Quartier nimmt die Saison jetzt immer mehr Fahrt auf. Denn nach einer Starterin am Donnerstag in St. Cloud und zwei Läufern tagsdrauf in Le Croise Laroche, kommem am Sonntag bei der hiesigen Eröffnung der Grasbahn – Saison in Mülheim gleich fünf Pferde des amtierenden Champions zum Einsatz. Darunter auch Drei für bessere Aufgaben vorgesehene Dreijährige.

Den Reigen eröffnet Eckhard Sauren’s Hengst Weekend Warrior als einer von nur fünf Starten in der einleitenden Prüfung für dreijährige sieglose Pferde über 2.100 Meter. Der bei der BBAG 120.000 Euro teure Japan – Sohn, vertritt nicht nur eine Siegerfamilie, sondern besticht vor allem natürlich als Halbbruder des ehemals von Henk Grewe vorbereiteten und unter anderem im Bavarian Clasic erfolgreichen Wilko. Obwohl nicht so früh zur Hand und als Pferd erst für diese Saison gehandelt, zog er sich bei seinem “Lernstart” im Vorjahr als Zweite hinter der bereits erprobten Wild River für ihren Betreuer überraschend stark aus der Affaire. Er hat sich auch jetzt für diesen Start angeboten und wird von seinem Betreuer als ein ordentliches Pferd bezeichnet, das gut gearbeitet hat und auf jeden Fall im Endkampf zu finden sein wird. Als Steher besitzt er übrigens Nennungen für Union sowie Derby, was die Hoffnungen in den Hengst zeigt. Natürlich wird ihn Thore Hammer – Hansen pilotieren.

In einer 1.500 Meter Prüfung für dreijährige Pferde, die nicht mehr als ein Rennen gewonnen haben, kommt gleich eine bereits erfolgreiche Doppelspitze zum Einsatz.

Asker vertritt davon die blau – weißen Farben von Denis Cengiz und hat Leon Wolff im Sattel. Mit dem Aclaim – Sohn, ein gerademal 15.000 Euro BBAG – Kauf aus der Familie von Coral Beach, Amona, Abbadjinn und Abbashiva lief es zu Beginn nicht rund. Erst verzögerte sich verletzungssbedingt sein Debut und dann kam er beim ersten Start nur als Letzter ins Ziel und lahm aus dem. Rennen. Allerdings lief er dann mit seinen überlegenen Erfolgen über Daytona in Dresden sowie auf Sand gegen Pashang zu großer Form auf und peilt jetzt nicht nur den Hattrick an. Denn es soll für ihn über Mülheim erst ins Dr. Busch-Memorial und dann in die Guineas gehen und eine Nennung für den Prix du Jockey Club in Chantilly hat er auch noch.

Den zweiten im Besitz von Riesling Racing stehenden und von Thore Hammer Hansen gerittenen Starter Charleston, könnte der Weg ebenfalls ins Dr. Busch-Memorial und weiter über das Iffezheimer Derby Trial ins “Blaue Band” führen. Aktuell steht hinter seinem Stehvermögen noch ein  Fragezeichen.  Doch verfügt der bei der BBAG ebenfalls nur 13.000 teure Gleneagles – Sohn aus Brümmerhofer Zucht und der auf Listenebene erfolgreichen Chilly Filly wohl über veritables Können. Denn wie er sich bei seinem bisher einzigen Start in München gleich locker gegen bereits erprobte Gegner durchsetzte, machte mächtig Eindruck und schürt bessere Hoffnungen.

Charleston und Asker haben in ihrem Leben beide noch gar nichts falsch gemacht. Beide sind fit genug und sollten gute Chancen haben vorne aufzutauchen”  so die Einschätzung des Trainers über seine beiden chancenreichen Schützlinge.

Foto: Marc Rühl