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WIR TRAUERN UM STEFAN HAHNE

02. 02. 2026

Mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tode unseres sehr geschätzten Besitzers Stefan Hahne aufgenommen, der am heutigen Dienstag nach schwerer Krankheit im Alter von nur 61 Jahren verstorben ist. Wir trauern um eine große Persönlichkeit des deutschen Galopprennsports – einen engagierten Funktionär, unternehmerisch denkenden Gestalter sowie erfolgreichen Besitzer und Züchter.

Als Präsidiumsmitglied der Besitzervereinigung und Delegierter in der Mitgliederversammlung von Deutscher Galopp. setzte er sich mit Klarheit, Verlässlichkeit und großem Verantwortungsbewusstsein für die Belange der Besitzer ein. Darüber hinaus engagierte er sich im Dachverband in der Finanz- und IT-Kommission. In Düsseldorf war Stefan Hahne über viele Jahre als Verwaltungsrats- und Vorstandsmitglied tätig und prägte den Verein maßgeblich, zuletzt entscheidend bei der Neugestaltung des Führrings.

Auch sportlich war Stefan Hahne national wie international eine angesehene Persönlichkeit. Mit Weitblick und Sachverstand bewies er insbesondere beim Erwerb von Stuten in England mehrfach eine glückliche Hand. Zu seinen bekanntesten Pferden, die von Henk Grewe vorbereitet wurden, gehörten:

*Sunny Queem, die 2020 im Großen Preis von Bayern auf höchstem Gruppe-I-Niveau triumphierte und dabei sogar den späteren Arc-Sieger Torquator Tasso bezwang.
*Flamingo Girl, die 2021 im Mailänder Gruppe-III Premio Elena e Sergio Cumani erfolgreich war und ansclließend für ein Novum sorgte, und
*Daydream Express, die im Vorjahr als Seriensiegerin auch noch als Zweite auf Gruppe-Niveau im Mailänder Premio del Giubileo zu glänzen vermochte.

Mit diesen Erfolgen bescherte er den Turffans hierzulande unvergessliche Momente, die dauerhaft in Erinnerung bleiben werden. Stefan Hahne war mehr als nur ein Besitzer, Züchter und Funktionär; er war ein ausgewiesener Kenner der Materie. Wir werden seine Passion, seine Fairness und seine Präsenz auf den Rennbahnen schmerzlich vermissen.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.

Foto: Marc Rühl