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TRIO AM SCHLUSSTAG

04. 09. 2026

Drei Pferde des Quartiers reisen am Sonntag zum Abschlußtag der Rennwoche in Iffezheim.

Im Stadt Baden-Baden Cup, einem Ausgleich I über  2.400 Meter, trifft davon Amico für den  Stall Stars & Friends III und mit Thore Hammer – Hansen auf nur vier Gegner. Der Camelot –  Sohn, ein 180.000 Euro BBAG von Liberty Racing Australia, startete seine Karriere bei Henk Grewe, gewann Mitte Mai 2025 als Zweijähriger sein bisher einziges Rennen und wechselte im Vorjahr nach Platz Dreizehn im Derby zu Sarah Steinberg. Nach Kastration und zwei Platzierungen im Mitteltreffen auf Ausgleich I Niveau,  gelangte der Wallach in jetzigen Besitz und soll an alter Erfolgsstätte endlich wieder in die Siegerspur zurück finden. Beim ersten Start für sein neues Umfeld in Krefeld kam er letztlich hinter zwei früh und weit enteilten Gegnern als Dritter ins Ziel. Trifft nicht nur den Sieger Why Limit um vier Kilo günstiger wieder, sondern war auch bereits vor dem Ex – Grewe Padre Palou sowie Done Deal und ist daher erste Wahl.  Und auch sein Trainer ist sehr optimistisch gestimmt: “Amico hat sich jetzt richtig gefunden. Wir brauchen für ihn auch keine ganz so feste Bahn, ich glaube er hat zum letzten Start einige Kilos gefunden”.

In das zur Gruppe II zählende und über die Meile führende 93. Brunner – Oettingen-Rennen, schickt der Trainer gleich zwei seiner Galopper.

Nach GAG – Einschätzung und Vorleistung deutlich höher einzuschätzen ist von den Beiden ist die im Besitz des Stall Route 66 u.Bernd Reese stehende, sowie von Leon Wolff gerittene Aster. Nach einem Besitz- Trainer- und Distanzwechsel auf kürzere Wege, erlebte die Outstrip – Tochter eine Leistungsexplosion. Erst ein Listensieg über Bella Sinfonia und dann holte sie in der Badener Kronimus Meile mit einem bärenstarken Ehrenplatz gegen die Hengste auch noch ihr erstes Gruppe III Blacktype. Danach fand der Höhenflug eine kurze Unterbrechung, als sie in der Hamburger Sutenmeile nach schlechtem Rennverlauf als Fünfte knapp am zweiten “schwarzen Gold” vorbei schrammte. Unter jetzigem Reiter  korrigierte sie diese schwächere Form jedoch schnell, als sie sich zuletzt im zur Gruppe III zählenden Fritz Henkel-Preis nur Somersby geschlagen geben mußte und damit das zweite Gruppe – Blacktype ihrer Karriere verbuchen konnte. Sie steht jetzt gegen internationale Konkurrenz vor ihrer bislang schwersten Aufgabe und kann vielleicht in die Geldränge laufen.

Nardos ist der zweite Starter des Trainers und auch seines Besitzers Eckhard Sauren, der auch noch den von Waldemar Hickst vorbereiteten Next Mine im Rennen hat.Der im Vorjahr gleich beim Debut überlegen erfolgreiche Kodiac – Sohn, ein insgesamt formkonstanter und dreifacher erfolgreicher Hengst, hatte zwar zu Saidonbeginn nach längerer Verletzungspause direkt wieder in die Siegesspur zurück gefunden, es in den 2.000 Guineas dann aber doch zu schwer angetroffen. Sowohl als Zweiter  im Dresdner Auktionsrennen, als auch als Dritter im Rudolf – August Oetker-Gedächtnisrennen, mußte er  jeweils nur die Überlegenheit von Askalon anerkennen. Zuletzt gewann er zwar das Düsseldorfer Auktionsrennen, tritt in in jetziger Gesellschaft nur als großer Außenseiter an.

Foto: Marc Rühl