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COMEBACK UND D-DEBUT

27. 08. 2026

Zwei Pferde des Quartiers reisen zur Eröffnung der Großen Woche am Samstag in Baden Baden und jeweils wird dabei Thore Hammer – Hansen im Sattel sitzen.

Hauptakteur ist davon natürlich Eckhard Sauren’s Flatten the Curve, der im zur Listenklasse zählenden Stall Siepenblick 2.8 – Steher Cup über 2.800 Meter nach 146-tägiger Verletzungspause sein mit Spannung erwartetes come – back gibt. Der Zarak – Sohn , Deutschlands bester Extremsteher und zugleich auch gewinnreichstes Pferd des vergangenen Jahres, hatte sich wie erhofft zu Saisonbeginn erfolgreich zurück gemeldet. Unter  seinem ständigenThore Hammer – Hansen gewann der im Besitz von Eckhar Sauren am Ostersonntag in Hoppegarten das zur Listenklasse zählende Altano Rennen. Damit wiederholte er nicht nur seinen Vorjahressieg, sondern blieb damit auch hierzulande beim sechsten Start nach seiner Umstellung auf weite Wege weiter ungeschlagen. Ungeachtet der anstrengenden Vorsaison und obwohl noch nicht bei hundert Prozent, verwies er als klarer 1,9 Totofavorit mit Narativo seinen nach Einschätzung gefährlichsten Gegner auf den Ehrenplatz. Auch wenn es nach 2.800 Metern mit “Kopf” eine ganz knappe Angelegenheit war, imponierte der Hengst mit einer tadelosen kämpferischen Leistung.

Ein perfekter Auftakt für ein weitere tolle und aufregende Kampagne 2026 ?  Ersteinmal jedoch leider Nein, denn der berüchtigte und oft zitierte “Turfteufel” mischte sich ein. Aufgrund einer diagnostizierten kleinen Entzündung am Karpalgelenk, mußte er als Titelverteidiger das Gruppe II Comer Group International 55. Oleander-Rennen der Gruppe II am 10. Mai in Hoppegarten auslassen und seitdem pausieren.  Ein bereits Anfang der Monats geplantes come – back im zur Listenklasse zählenden Hoppegartener Steher Preis ersparte man ihm wegen der extremen Witterungsverhältnisse, doch geht es jetzt für den Siebenjährigen endlich wieder los. Wobei sein Betreuer allerdings etwas auf die Euphoriebremse tritt,  denn er hat zwar gut aber eben auch nicht zu viel gearbeitet und ist daher noch nicht bei 100 Prozent. Da er jedoch im Rennen immer alles gibt, ist man in seinem Lager trotzdem positiv gestimmt.

Im einleitenden “das neue welle Auftaktrennen Rennen” für zweijährige sieglose Pferde über 1.400 Meter, absolviert Gipsy Princess ihren ersten Start in Deutschland nach zuvor bereits zwei Auftritten in Frankreich. Vom Haras de Grandcamp angeboten, gelangte sie bei der BBAG zunächst für moderate 5.500 Euro in den Besitz von Denis Cengiz und erhielt den Namen Ayliz, bestritt ihre Rennen jedoch unter ihrem finalen Namen Gipsy Princess und für den Stall Golden Horse Racing. Die als Van Beethoven – Tochter auf Frühreife und Schnelligkeit gezogene, Stute hatte sich schon bei ihrem Debut Ende April in Le Mans favorisiert, als Dritte von guter Seite gezeigt.  Zumal sie letztlich nach schlechtem Start und starker Schlußattache, hinter bereits geprüften Gegnern nur um “Kopf” am Ehrenplatz vorbei schrammte.  Auch wenn sie danach wachstumsbedingt etwas aussetzen mußte, war das Vertrauen der Wetter in die Stute beim zweiten Start in Le Touquet auch auf einer 200 Meter weiteren Distanz gleich wieder groß. Nach einem Rennen bei der Spitze Mitte Gerade in Front gezogen, schien sie es kurz auch zu schaffen, konnte die Angriffe der immer stärker werdenden Gegner, dann aber doch noch nicht kontern. Trifft jetzt in einem Achterfeld auf zwei weitere bereits placiert gelaufene Gegner und muß zeigen, was die Formen aus dem Nachbarland wert sind.


Fotos: Marc Rühl (o.) Flatten the Curve  und Privat (u.) Gipsy Princess