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JETZT “FIFTY-FITFY” IN DEN ARC

20. 09. 2023

Das der von Henk Grewe vorbereitete Mr. Hollywood am Sonntag nicht im Preis von Europa, sondern eine später Woche später im mit fünf Millionen Euro dotierten Qatar Prix de l’Arc de Triomphe ist ja bereits bekannt.

Neu ist aber, daß es jetzt bei den Besitzverhältnissen eine kurzfristige und vorallem auch spektakuläre Veränderung gab. Scheich Abdullah Bin Khalifa Al Thani, Sponsor des Millionen-Spektakels in ParisLongchamp, erwarb nämlich noch rechtzeitig vor dem Rennen, von den bisherigen Eignern Wanja Sören Oberhof und Sebastian J. Weiss einen 50 %- tigen Anteil an dem Iquitos-Sohn. Und das sagen die Beteiligten zu Transaktion und Chancen in einer Pressemitteilung und gegenüber dem Informstionsdienst galopp.online.

Sebastian J. Weiss (Mitbesitzer):
Wie schon die gesamte Saison, haben wir auch in den letzten Wochen immer wieder Angebote für Mr Hollywood erhalten und auch die Arc Sale wollte ihn gerne haben. Wir haben alle Angebote immer stets abgelehnt und betont, dass für uns ein kompletter Verkauf nicht in Frage kommt. Nun haben wir einen Weg gefunden, wie wir den Arc-Traum gemeinsam mit Scheich Abdullah Bin Khalifa Al Thani leben können und Mr Hollywood zudem in Deutschland im Training halten.Dem Scheich war es wichtig, als Sponsor des Arc seine Farben repräsentiert zu sehen. Uns war es wichtig, dass Mr. Hollywood weiterhin in Bordeauxrot an den Start geht, daher passte das perfekt”.

Alban De Mieulle (General Manager von Scheich Abdullah Bin Khalifa Al Thani)
“Scheich Abdullah bekundete Interesse an Mr. Hollywood nach seinem Auftritt in Baden-Baden. Da dieses Rennen immer eine gute Vorbereitung für den Arc ist, sind wir sehr erfreut, einen Anteil an dem Pferd erworben zu haben. Wir freuen uns über die Partnerschaft und blicken gespannt auf den Arc und viele weitere Rennen in der Zukunft”.

Henk Grewe (Trainer):
„In Baden war der Boden sicher nicht perfekt für ihn. Wir hatten im Vorfeld mit ihm auch nicht allzu viel gemacht. Vom Eindruck, den er aktuell zu Hause hinterlässt, bin ich mir sicher, dass er sich noch einmal verbessert hat. In Paris ist der Boden jetzt schon weich und es soll auch noch ein bisschen regnen in den kommenden Tagen. Das alles sind Gründe dafür, warum wir das jetzt riskieren wollen. Dazu kommt, dass wir denken, dass das Rennen in diesem Jahr sehr ausgeglichen ist. Und die Option mit einem Pferd im Arc anzutreten, das im Optimalfall vorne mitmischen kann, hat man sicher nicht allzu oft im Leben. Wir sind davon überzeugt, dass er sich bei passenden Bedingungen gut schlagen wird, und erwarten ein gutes Laufen. Für uns alle ist das auf jeden Fall ein großes Erlebnis dabei zu sein”.

Foto: Marc Rühl