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ZWEI LISTEN CHANCEN

06. 08. 2026

Neben den drei bereits vorgestellten Handicapern, kommen am Sonntag in Hoppegarten auch noch Zwei Blacktype – Pferde des Quartiers auf Listenebene an den Start.

Im zur Listenklasse zählenden Hoppegartener Stutenpreis über 1.800 Meter, trifft Dune für den Stall Stars & Friends IV und unter Thore Hammer – Hansen auf zehn Gegnerinnen. Die formkonstante und zuvor von Francis-Henri Graffard vorbereitete Wotton Bassett – Tochter, war bei Arqana für 145.000 Euro in jetzigen Besitz gelangt. Bei zuvor neun Starts zweimal erfolgreich und nur einmal ohne Geld geblieben, hatte sie schon im Nachbarland zweimal an Listen – Blacktype geschnuppert und macht sich auch hierzulande, langsam aber sicher auf den Weg in höhere Gefilde. Gleich beim ersten Start für ihr neues Umfeld Mitte Mai auf heutigem Niveau in Dortmund, zeigte sie sich von guter Seite, zumal sie  ungeachtet einer 157- tägiger Pause und kurz erforderlich werdenden Kurskorrektur  nur mit einer halben Länge am ersten Karriere – Blacktype vorbei schrammte. Das holte sie jedoch gleich im Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup nach, als sie hinter der siegenden Trainingefährtin Innora sowie Princess Valentina den dritten Platz bis zur Linie eisern festhielt. Gehört nach dieser Form auch jetzt wiederun zum Kreis der Sieganwärterinnen. 

Im Hoppegartener Steherpreis und damit einem weiteren  Listenrennen, versucht sich Eckhard Sauren’s vierjähriger Hengst Enzian mit Thore Hammer – Hansen erstmals über weite 2.800 Meter und gegen Distanzspezialisten. Auch wenn der Zarak – Sohn zweijährig ungeprüft blieb und bisher überhaupt erst siebenmal gelaufen ist, kann er gleich zwei Glanzpunkte  vorweisen, nach denen er hier und jetzt das Rennen gewinnen kann. Mit nur zwei Starts, daunter ein Maidensieg, gelang ihm der Sprung ins Derby, wo er quasi aus dem Stand heraus gleich einen bärenstarken vierten Platz belegte. Und zum Saisonauftakt hätte er nach siebenmonatiger Pause als Zweiter im Grand Prix-Aufgalopp – nur eine dreiviertel Länge hinter Lordano, aber einen Kopf vor Alleno – nicht besser laufen können. Im Ex Gerling Preis  blieb er als Sechster hinten den Erwartungen zurück, wurde jedoch angloppiert und kam zudem mit Eisenverlust aus dem Rennen. Auch wenn sich sein Trainer war, das er in Hamburg diese Form korrigieren werde, zeigte im Hansa Preis eine enttäuschende Vorstellung. Unterwegs immer und teilweise auch mit etwas Abstand – an letzter Stelle auszumachen, zog er auch im Einlauf einfach nicht an und konnte deutlicher zurück nur noch zwei Gegner hinter sich lassen. Trifft es jetzt leichter als zuletzt an, hat die höchste Marke und in der Kölner Form auch beste Chancen.

Fotos: Marc Rühl – Dune (o.) – Enzian (u.)