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MÜLHEIMER QUARTETT

13. 07. 2023

Am Sonntag in Mülheim ist Team Grewe nicht nur im Hauptrennen, sondern auch im Rahmenprogramm noch mit vier Pferden chancenreich vertreten, die alle von Lukas Delozier geritten werden.

In einer Prüfung für zweijährige Sieglose über 1.300 Meter läuft Stall Helena’s Wilko. Der Nobel gezogene und bei der BBAG 75.000 Euro teure Mastercraftsman-Sohn, vertritt eine Erfolgfamilie des Gestüt Park Wiedingen, genießt einige Hochachtung und soll in Richtung Winterfavorit marschieren. Beim bisher einzigen Start, konnte er vor vier Wochen hier in Mülheim seiner Favoritenrolle als Zweiter noch nicht ganz gerecht werden. Dabei mußte er nur der bereits gelaufenen und zwei Kilo weniger tragenden Princess den Vortritt lassen, fand auf der schnellen Bahn als letztlich auch noch etwas grünes Pferd noch nicht den höheren Gang. Sollte sich jetzt mit der Rennerfahrung jedoch deutlich gesteigert präsentieren.

Ein Ausgleich II über 1.400 Meter sieht Mister Applebee für Hermann Schroer-Dreesmann am Start. Der Areion-Sohn, ein Halbbruder/Bruder der von Henk Grewe vorbereiteten Mister Hollow und der in Hamburg beim Debut erfolgreichen Mademoiselle Ninete, war früh zur Hand und ist trotz hoher Marke ein bereits fünffacher Sieger. Agiert auch diese Saison in toller Form. Gewann in Köln den ersten und nachdem er in Mannheim wegrutschte, in Krefeld gleich den zweiten Ausgleich II. Hätte zuletzt in Hamburg fast auch noch eine Klasse höher triumphiert, wurde aber spät abgefangen. Besitzt zurück im Ausgleich II mit der Erlaubnis seiner Krefelder Siegreiterin Helen Böhler, wiederum beste Chancen.

In einem Maidenrenen für Dreijährige über 2.200 Meter, absolviert Gestüt Karlshof’s Oceania ihren ersten Karrierestart. Die aus eigener Zucht stammende  Counterattack-Tochter, vertritt eine  Erfolgsfamilie um Ordenstreuer, Ordensritter und Open your Heart. Sie besitzt eine tolle Gallopade, aber ähnlich wie die Geschwister auch ein etwas schwaches Nervenkostüm und war über Winter noch einmal im Gestüt. Die Diana-Nennung hat man gestrichen, doch ist sie für die Auktionsrennen in Hannover und Mülheim, sowie T.v. Zastrow Stutenpreis (Gruppe II) in Baden eingeschrieben. Ihr von Henk Grewe trainierter Bruder Open Skies, konnte im Vorjahr gleich beim ersten Start gewinnen.

Ein Sieger-Rennen für dreijährige Pferde über 2.200 Meter, steuert Garpur für den Stall Ramon an. Der Gleaneagles-Sohn hatte sich im Vorjahr vorallem mit Platz Vier im Winterfavoriten von starker Seite gezeigt, ehe in Le Mans auch der erste Sieg gelang. Beim Saisondebut nach längerer Pause gleich Fünfter, besaß er in Chantilly und Angers auf deutlich zu kurzer Distanz keine Chance, zeigte aber nur fünf Tage später mit einem lockeren Sieg über Postman und auf der Meile in Düsseldorf, sein wahres Gesicht. Mangels Alternativen versuchte man es mit dem Dreijährigen während Hamburg im höchsten Handicap, doch erwieß sich die Aufgabe gegen die älteren Pferde dann aber doch als zu schwer. Sollte aber mit der höchsten Marke die jetzige Aufgabe auch auf ungewohnt weiter Distanz lösen können.

Foto: Marc Rühl