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“ROMA VALE SEMPRE UN VIAGGIO”

20. 05. 2022

Rom soll ja bekanntlich immer eine Reise Wert sein. Ein Spruch der auch für Henk Grewe und sein Team gilt. Zwar nicht immer, aber immer öfters. So gelangen ihm neben diversen Placierungen, eben auch drei spektakuläre Erfolge auf anspruchsvollem Parkett durch Isfahani 2020 im Premio Guido Berardelli (Gruppe III), Rubaiyat 2021 im Premio Vittorio di Capua (Gruppe II) und aktuell See Hector vor rund drei Wochen im Premio Parioli – Italian 2000 Guineas (Gruppe III). Auch am Sonntag steht die Capannelle Rennbahn wiederum für drei seiner Pflegebefohlenen auf dem Reiseplan. So  werden Open Skies im Derby Italiano (Gruppe II – 640.200 Euro – 2.200 Meter) und Rubayat sowie Only the Brave im Premio Presidente della Repubblica (Gruppe II – 200.200 Euro – 1.800 Meter) antreten.

Vor der schwersten Aufgabe steht natürlich Open Skies, der es unter Alberto Sanna und für Legal Horizon Racing im Blauen Band Italiens mit vierzehnGegnern zu tun bekommt. Der vom Gestüt Karlshof gezogene Counterattack – Sohn aus der Familie so überdurchschnittlicher Pferde wie Ordenstreuer, Ordensfrau, Ordensritter, Open your Heart und Open Your Mind gilt als veritable Derbyhoffnung und zieht auf dem Weg nach Hamburg, das Rennen in Rom einem Start in der Union vor. Gleich bei seinem bisher einzigen Karrierestart in Düsseldorf in feiner Manier erfolgreich, gilt es jetzt natürlich einen Sprung zu bewältigen. „Er hat wirklich sehr gut gearbeitet und da es ein ziemlich überschaubares Feld ist, gehen wir auch durchaus optimistisch ins Rennen. Das zu schlagende Pferd ist zweifellos Ardakan von Darius Racing” so Trainer Henk Grewe.

Im Premio Presidente della Repubblica fährt der Trainer gleich doppeltes Geschütz auf und dies, glaubt man seinen Aussagen,  auch noch mit allerbesten Chancen. „Only the Brave und Rubaiyat sind meiner Meinung nach wohl die besten Pferde im Feld und sollten das Rennen sogar unter sich ausmachen können. Wer aber von den Beiden am Ende die Nase vorne hat, da möchte ich mich wirklich nicht festlegen”.

Der von Clement Lecoeuvre für Darius Racing gerittene Rubaiyat, hat sich in seiner überaus erfolgreichen Karriere als ein Wanderer zwischen Distanzen von 1.200 bis 2.000 Meter erwiesen. War zuletzt an gleicher Stätte und erstmals über 2.000 Meter engagiert, starker Zweiter im Premio Ambrosiano (Gruppe III) hinter dem Favoriten Dawn Intello. Es spricht also nichts dagegen, daß er insbesonders auf dem um 200 kürzeren Weg, erneut im Kampf um den Sieg auftauchen wird.

Hierzulande aktuell im GAG sogar mit 94 1/2 und damit um 1 1/2 höher eingeschätzt, ist der von Alberto Sanna gerittene Trainingsgefährte Only the Brave. Eckhard Sauren’s Iffraaj – Sohn,  einer der Aufsteiger im Quartier, avanvicierte im Vorjahr mit dem Treffer in der Baden-Württemberg-Trophy – sogar zum Gruppe 3 -Sieger auf und reist mit einem sehr guten vierten Platz aus dem Carl Jaspers Preis (Gruppe II) an. Eine Form, die ihm auch hier erste Möglichkeiten einräumt..

Fotos: Marc Rühl