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DIE LISTEN SIEGER 2021

18. 12. 2021

Nach den Auktionsrennen, stellen wir hier und jetzt als nächstes die vier in der ablaufenden Saison 2021 auf Listenniveau erfolgreichen Galopper vor, die allesamt bereits in der ersten Jahreshälfte verbucht werden konnten.

Erster Blaktype-Sieger der Saison für Henk Grewe war  Gestüt Auenquelles Adrian, der sich unter Lukas Delozier als Jahresdebutant im RaceBets.de – Grand Prix Aufgalopp Köln (15.000 Euro – 2.100 Meter) locker und leicht gegen Dato, die Traningsgefährten Only the Brave und Wonderful Moon, sowie Nerium durchsetzte. Mit dem Treffer im Hoppegartener Fürstenberg Rennen sollte er später sogar noch zum Gruppe III Sieger avancieren, ehe er in irischen Besitz und zu Trainer Willie Mullins wechselte.

Weiter ging es mit Rubaiyat und damit dem Galopper des Jahres 2019, der unter Andrasch Starke im Waldpfad – Cup   (15.000 Euro – 1.300 Meter) auf Hannover’ s Neuer Bult nicht zu schlagen war.  Als später Jahresedebutant und erstmals auf einem so kurzem Weg unterwegs, ließ er mit einer starken kämpferischen Leistung immerhin den Distanzspezialisten Majestic Colt hinter sich. Auch er sicherte sich noch gegen Saisonende in Rom mit dem Sieg im Premio Vittorio Di Capua seinen insgesamt bereits vierten Gruppetreffer.

Dritter im Bunde war Eckhard Sauren’s stetig gesteigerter und dabei 2019/20 bereits dreifach erfolgreicher Iffraaj – Sohn Only the Brave. Als Dritter im von Adrian gewonnenen Grand Prix Aufgalopp gleich wieder versprechend in die laufende Saison gestartet, setzte er sich unter Andrasch Starke in Hoppegarten’s Preis von Dahlwitz Hoppegarten (15.000 Euro -2.000 Meter) fast schon erwartungsgemäß gegen Brisano durch. Wie seine zwei Trainingsgefährten zuvor, sollte auch er später im Jahr mit dem Sieg in der Baden-Württemberg-Trophy noch zum Gruppe III Sieger aufsteigen.

Der vierte Listentreffer blieb mit Noa Lea einer Pferdelady vorbehalten. Die ohnehin nur gute Formen kennende Jukebox Jury – Tochter hatte bereits im Vorjahr mit drei Siegen mächtig imponiert und sich auch zu Saisonbeginn mit zwei Ehrenplätze im Ausgleich III direkt wieder empfohlen.  Im my-bed.eu – Langer Hamburger  (15.000 Euro – 3.200 Meter) legte sie dann tatsächlich nochmal eine Schippe drauf und holte sich unter Sybille Vogt und auf schwerer Bahn problemlos gegen Sioux, den im St. Leger der  Schweiz und Italien siegreichen Traingsgefährten Sir Polski, sowie den Favoriten Quian ihr erstes “Blacktype”. Ein möglicher zweiten Listensieg, wurde später im Silbernen Band der Ruhr nur von Samoa verhindert.

Fotos: Marc Rühl