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TRIO AUF DEM RAFFELberg

29. 09. 2021

Ein Trio geht am Samstag am auf dem Mülheimer Raffelberg für das Quartier auf Punktejagd.

Darius Racing’ s Shirazi, ist als Isfahan -Sohn aus der auf Gruppe I Parkett in Rom’s Premio Lydia Tesio siegreichen Sortilege blendend gezogen, nach vier Starts und durchweg guten Leistung aber immer noch sieglos. Nach zwei fünften Plätzen zu Karrierebeginn, fand er bei seinen beiden letzten Starts mit Dufour in Baden Baden und zuletzt an Western Soldier in Dortmund jeweils nur einen Bezwinger. Ist nach diesen Formen jetzt wirklich überfällig und mit Michael Cadeddu in einer Maidenprüfung über 1.500 Meter natürlich heißer Siegkandidat.

Zwei Jahre alt, dreimal geprüft und auch noch sieglos ist Nathan. Der vom Gestüt Röttgen gezogene Australia – Sohn, begann seine Laufbahn mit zwei dritten Plätzen, präsentierte sich dabei in Köln hinter Georgios und Kobold gesteigert. Traf es trotzdem zuletzt im Düsseldorfer Junioren – Preis auf Listenebene zu schwer an. Meldet jetzt mit Michael Cadeddu in einer Maidenprüfung für Zweijährige die keine zwei Rennen gewonnen haben, aber wieder bessere Chancen an. Vielleicht kommt ihm dabei auch der diesmal 400 Meter weitere Weg entgegen.

Bliebe in der Hauptrolle noch Noa Lea als eine von zwölf Startern im zur Listenklasse zählenden 78. Silbernes Band der Ruhr über weite 4.000 Meter. Die von ihrem Besitzer Volker Käufling selbst gezogene und vierfach erfolgreiche Jukebox Jury -Tochter, nahm eine tolle Entwicklung und krönte ihre bisherige Karriere in Hamburg mit dem Treffer im Langen Hamburger nach 3.200 Metern über Sioux und den zuvor auf Gruppe III Parkett erfolgreichen Trainingsgefährten Sir Polski. Die Anfang August mit dem Prix du Carrousel (LR) in Deauville gestellte Aufgabe, erwieß sich jedoch als zu anspruchsvoll. Sie sollte die Pause seitdem genutzt haben, mag auch weichen Boden, steht unter Adrie de Vries aber eher in einer Außenseiterrolle.

Fotos: Marc Rühl