Bliebe noch Straight als siebter und damit letzter Starter des Quartiers am Sonntag auf der Kölner Heimatbahn. Der vom Gestüt Karlshof selbst gezogene Hengst ist erst spät in das siebenköpfigdFeld für den zur Gruppe I zählenden Mehl-Mülhens-Stiftung – 64. Preis von Europa gelangt und gibt nach 385 Tagen mit Luke Morris sein come-back.
Der sechsjährige Zarak – Sohn zählte in den letzten drei Jahre unbestritten zu den hierzulande besten Pferden auf Steherdistanzen. Unter der Regie von drei Trainern gewann er drei Rennen, galoppierte dabei bisher 338.692 Euro an Preisgeldern ein und brachte es dabei 2024 auf einen Spitzen – GAG von 99,5 Kilo.
Zweijährig gleich beim einzigen Start in Baden Baden erfolgreich, gewann er dreijährig das Union-Rennen und war später noch Dritter im Großen Preis von Baden. Vierjährig zeigte er dann nach einem Wechsel von Andreas Wöhler zu Marian Falk Weißmeier seine wohl besten Krrireereleistunger, als er hier im Preis von Europa nur mit Hals Rebel’s Romance unterlag und anschließend in Mailand den Gruppe II Premio del Jockey Club gewann. Sein bisher letzter Erfolg, der jetzt allerdings auch schon 715 Tagen zurückliegt.
Beim ersten und bisher auch einzigen Auftritt und jetziger Regie war er im September noch dritter im Großen Preis von Baden hinter Goliath und Dubai Honor und dabei nicht weit geschlagen hinter zwei Gegnern die er jetzt in Köln wiedertrifft. Auch wenn er immer seine Probleme hatte, ist er nach Aussage seines Trainers im Kopf immer noch ein Rennpferd, das jetzt auch durchaus überraschen könnte: “Straight kommt aus der Pause, aber aus der Pause heraus läuft er immer seine besten Rennen. Er hat auch ordentlich gearbeitet. Da er aber kein Arbeitspferd ist, sind wir durchaus optimistisch, dass wir platziert sein können.“
Foto: Marc Rühl

