Im Großer Preis der Privatbank ODDO BHF und damit dem mit 52.000 Euro dotierten BBAG Auktionsrennen für Dreijährige, war das Quartier in Hannover gleich mit drei Pferden vertreten. Für einen Erfolg reichte diese Dreierspitze zwar nicht aus, zog sich nach 1.750 Metern der im Besitz von Denis Cengis stehende und als 3,2:1 Favorit ins Rennen gegangene Voitton als Ditter jedoch am besten aus der Affaire. Unter Bauyrzhan Murzabayev sah der Hengst dabei länger wie der Sieger aus, ehe er auf den letzten Metern doch noch vom Außenseiter Avyaan aus dem Stall von Andreas Wöhler und dem Schiergen Schützling Waldares knapp mit Kopf und Hals abgefangen wurde. Mit Charleston (Stall Riesling Racing – Enzo Crublet) und Bapp (Holger Renz – Wladimir Panov) kamen die beiden weiteren Pferde von Henk Grewe letztlich als Neunter bzw. Elfter über die Linie.
Voitton kennt zwar nur gute Formen, scheint aber einfach nicht mehr gewinnen zu können und muß jetzt bereits seit 414 Tagen auf seinen dritten Karrieretreffer warten. Im Vorjahr mußte er nach zwei Siegen und Platz Vier im Zukunfts-Rennen zwar verletzungsbedingt aussetzten, meldete sich in dieser Saison jedoch mit Ehrenplätzen en masse zurück. Zweiter sowohl in Mailand, als auch in den Auktionsrennen von Bad Harzburg und zuletzt hier in Hannover hinter Nariman, schien es diesmal endlich mit dem ersehnten Treffer zu klappen. In der Distanz Vorne, kam letztlich jedoch trotz allem Einsatz der Zielpfosten einfach eine Idee zu spät für ihn
Charleston, der ebenfalls schon lange nur noch Ehrenplätze kennt und auf einen weiteren Treffer warten muß, konnte sich ohnehin als 36,1:1 Außenseiter ins Rennen gegangen aus hinteren Regionen nicht mehr entscheidend verbessern.
Mehr erwartet hatte man sich vom Co – Favoriten Bapp, der sich zuletzt beim ersten Start unter der Regie von Henk Grewe im Kölner Auktionsrennen als Zweiter hinter Nardos gleich von starker Seite zeigte. Schon am Start etwas hektisch, war er auch im Rennen von der Spitze aus sehr eifrig und Mitte Gerade endgültig geschlagen.
Foto: Marc Rühl

