Zweiter Starter – Zweiter Sieger am heutigen Samstag in Magdeburg. Nach Naxio in der einleitenden, gewann auch Baas die abschließende Prüfung und bescherte Trainer Henk Grewe nicht nur einen Doppelerfolg, sondern auch mit jetzt vier Punkten Vorsprung etwas Luft im Championatskampf. Siegreiter Thore Hammer – Hansen konnte sich damit sogar über den dritten Tagessieg freuen, aber vorallem war es für den “späten” Baas beim dritten Auftritt der erste Karriertreffer. Bis jedoch dieser Sieg in einer 2.050 Meter Maidenprüfung für Besitzer Holger Renz feststand, galt es einige Turbulenzen zu überstehen.
Der von Besitzerseite selbst gezogene Millowitsch – Sohn, ein rechter Bruder des 2024 im Mülheimer Auktionsrennen erfolgreichen Blömsche, war kürzlich ungeprüft von Andreas Helfenbein gekommen. Beim Debut Fünfter, hatte er sich zuletzt in Baden als knapp geschlagener Zweiter deutlich angekündigt, was ihm jetzt auf längerer Distanz mit einer Quote von 2,0:1 die deutliche Favotitenrolle bescherte.
Der Start zum Rennen verzögerte sich dann allerdings deutlich. Zunächst konnte die Startmaschine aufgrund eines Defekts nicht genutzt werden. Anschließend wurde Sternglanz reiterlos und Vanessa Csernak musste hart zu Boden und wurde von den Ärzten versorgt. Beim erforderlichen Flaggenstart kam es zunächst zu einem Fehlversuch und als das Feld endlich auf die Reise ging, blieb Kiwi Midnight auch noch stehen.
Das alles ficht die drei meißt gewetteten Pferde nicht an, denn die machten schließlich das Ende unter sich aus. In einem engen Finale gönnte Thore Hammer – Hansen seinem stets im Vordertreffen – in allerdings außergewöhnlicher Art – galoppierendem Partner, eine kleine Verschnaufpause, der anschließend den entscheidenden Stepp zum Sieg machte.
“Er war Gott sei Dank sehr ruhig vor dem Start, hat wenig geschwitzt. Einen Flaggenstart habe ich schon ein paar Mal mitgemacht, das hat uns mit Sicherheit geholfen. Mit Wildest Lipy hatte ich ein sehr gutes Führpferd, das mir sehr geholfen hat. Baas tat sich schwerer als erwartet. Ich musste ihn früh unter Druck setzen und ausbalanciert halten, da er in den kleinen Bögen sehr aufwendig galoppierte. Auch beim Vorbeigehen tat er sich schwer und auf den letzten 50 Metern mußte ich ihn noch einmal anspringen lassen. Das hat gut geklappt und ich denke, eine große Bahn kommt ihm mehr entgegen“, so der Siegreiter.
Foto: Privat
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