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STUTENPOWER IN BADEN

03. 09. 2026

Neben den bereits vorgestellten drei Startern im Ausgleich III und einem Siegerrennen, kommen auch noch vier Stuten in anspruchsvolleren Aufgaben zum Einsatz. 

Im Gestüt Etzean Winterkönigin Trial für zweijährige Stuten über die Meile hat Dalmera in den Farben des Stall Stars & Friends und mit Thore Hammer – Hansen ihren ersten Rennbahnauftritt. Und dies mit einigen Hoffnungen, denn für die vom Gestüt Park Wiedingen gezogene Soldier Hollow – Tochter aus der Famile von Dalakana waren bei der BBAG immerhin 170.000 Euro fällig. Aber die Stute war eben nicht nur teuer, sondern wird auch als sehr talentiert beschrieben, die bisher zudem alles richtig gemacht und als Ziel die Winterkönigin im Terminkalender stehen hat. Da sie zudem gut gerbeitet hat, geht man jetzt auch sehr optimistisch ins Rennen.

Im WACKENHUT Fillies Cup, einem Listenrennen für Stuten über 1.800 Meter, ist das Quartier gleich mit zwei Pferdeladys vertreten und möchte damit den Vorjahreserfolg mit Koffi Kick wiederholen.

Für den Stall Stars & Friends IV wird Dune in die Startbox einrücken, für die man den Franzosen Marvin Grandin verpflichtet hat. Die zuvor von Francis-Henri Graffard vorbereitete Wotton Bassett – Tochter,war bei Arqana für 145.000 Euro in jetzigen Besitz gelangt und vollzog hierzulande einen kräftigen Karrieresprung. Gleich beim ersten Start für’s neue Umfeld Mitte Mai auf heutigem Niveau in Dortmund, zeigte sie sich von guter Seite, als sie ungeachtet einer 157- tägiger Pause und kurz erforderlich werdenden Kurskorrektur  nur mit einer halben Länge am ersten Karriere – Blacktype vorbei schrammte. Das holte sie jedoch schnell im Sparkasse Holstein – Hamburger Stuten Cup nach, als sie auf eigentlich zu weiter Distanz hinter der siegenden Trainingefährtin Innora sowie Princess Valentina ihr erstes “Schwarzes Gold” einheimste. Allerdings blieb sie zuletzt im Hoppegartener Stutenpreis hinter den Erwartungen zurück. Nach einem Rennen im Vordertreffen, marchierte die Stute im Einlauf zwar groß auf und schien in der Bahnmitte die Gegner überlaufen zu können. Leider einfach sie aber nicht den höheren Gang und mußte sich im Ziel deutlicher hinter der überraschenden Siegerin Full of Hope mit Rang Sechs zufrieden geben. Da ist jetzt natürlich Formkorrektur angesagt und das sagt der Trainer: “In Hoppegarten hat sie uns doch etwas enttäuscht. Da sie ordentlich gearbeitet hat, hoffen wir dass sie diese Form jetzt korrigieren kann”

Immerhin vier Kilo höher eingeschätzt ist Eckhard Sauren’ s und natürlich von Thore Hammer – Hansen gerittene Santa Catarina, im übrigen eine von sechs Dreijährigen im mit dreizehn Stuten ohnehin kopfstarken Feld.  Die bei der BBAG 175.000 Euto teure Zarak – Tochter aus der Erfolgsfamilie um Sereth und Salutino, war von Beginn hoch abgesiedelt und als Diana Pferd im Gespräch, bescherte ihrem Umfeld aber eine Achterbahn der Gefühle. Nach einem überzeugenden Debütsieg gegen die spätere Listensiegerin Sorianga geriet sie in den Fokus der Buchmacher und avancierte schnell sogar zu einer der Mitfavoritinnen für die Diana. Ihr Start in die neue Saison fiel mit einer knappen Niederlage auf der Heimatbahn jedoch etwas holprig aus. Noch nicht bei hundert Prozent, fand sie im Einlauf als 1,2:1- Favoritin überraschend nicht den höheren Gang und wurde auf der Linie mit Kopf abgefangen. Nur vier Wochen später meldete sie sich jedoch im stark besetzten Kölner Schwarzgold-Rennen auf Gruppe III Niveau in beeindruckender Manier zurück. Start-Ziel und mit immer neuen  Reserven ließ sie Wintersonne, Alpeneilchen sowie drei aus Frankreich angereisten Stuten keine Chance. Nur drei Wochen später im Hoppegartener Diana -Trial, kam sie als heiße 2,1 Totofavoritin nach erstmals für sie so weiten 2.000 Metern jedoch deutlicher zurück nicht über Platz Sechs hinaus. Zuletzt in der Diana lief dann alles schief, war sie nach hektischer Startphase statt ganz vorne ganz hinten zu finden und fand im Einlauf auch noch den Weg versperrt. Da holte sie mit Rang Acht letztlich noch das Optimum heraus. Das Ziel für dieses Rennen ist daher klar definiert – beim ersten Start gegen die älteren Artgenossen die Form aus der Diana vergessen machen und wenn möglich nach 123 Tagen  endlich wieder auf die Siegerspur zurück finden. Die Aussage ihres Trainers fällt daher kurz, knapp, aber auch optimistisch aus:  „Sie hat gut gearbeitet und sollte wieder ganz weit vorne auftauchen.”

Fotos” Marc Rühl – Dune (o.) – Santa Catarina (m.) – Dalmera (u.)