Großangriff in Baden Baden, denn insgesamt sieben Pferde des Quartiers kommen am Samstag im Tal der Oos an den Start.
Im einleitenden “das neue welle Auftaktrennen” einem Ausgleich III für dreijährige und ältere Pferde über 1.400 Meter ist Darius Racing’ Peykan neu zu finden, der Erlaubnis – Reiterin Sina Schmidt im Sattel hat. Der Isfahan – Sohn, ein bei der BBAG 43.000 teurer Halbbruder von Pazifiksturm blieb zweijährig ungeprüft und ist nach vier Starts immer noch sieglod. Nach einem fünften Platz beim Debut, zeigte er sich mit zwei dritten Plätzen verbessert und blieb dabei zuletzt in Krefeld nur um einen Hals vom Ehrenplatz geschlagen. Diesen Formansatz konnte er zuletzt als 5,0:1Totofavorit eines 22.100 Euro Reclamers in Dieppe nicht bestätigen, kam dabri noch mit der Führung in den Einlauf. jedoch enttäuschend schnell nicht mehr weiter. Jetzt trifft er es wieder leichter an und man vertraut dabei auf die weiche Hand, sowie die volle fünf Kilo Erlaubnis seiner Reiterin.
Silver Impact vertritt die Farben von Hayseo Racing und wird in der als Ausgleich III gelaufenen Japan Racing Association Trophy von Thore Hammer – Hansen pilotiert. Der zweijährig ungeprüfte Saxon Warrior – Sohn, ein 50.000 Euro Arqana Kauf, konnte beim zweiten Start die Maidenschaft ablegen, traf es in den klassischen 2.000 Guineas zu schwer und blieb in München als fünfter einer Jahrgangs – Prüfung nach schlechtem Rennverlauf nur um 1 1/2 Längen von der gerade erneut erfolgreichen Sieger Master Franca geschlagen. Erstmals im Handicap unterwegs, konnte der Hengst vor rund vier Wochen in Hoppegarten unter Erlaubnisreiterin Sina Schmidt seine aktuelle Marke jedoch noch nicht bestätigen und kam nach 1.600 Metern nicht über Platz Elf hinaus. Allerdings hatte er im Einlauf keine freie Passage und wurde zuletzt auch nicht mehr stärker bemüht. Sollte sich jetzt unter einem starken Partner trotz Höchstgewicht rehabilitieren und von anderer Seite zeigen können.
Den Goffs Winners Cup, ein Rennen für dreijährige Pferde die nicht mehr als ein Rennen gewonnen haben, steuert dagegen
Charleston für Stall Riesling Racing an und hat Thore Hammer – Hansen an Bord. Bei dem Gleneagles-Sohn hielt man lange an der Derbynennung fest. Er konnte im Vorjahr zwar auch gleich beim Debut gegen erfahrene Gegner souverän gewinnen, wartet aber seitdem und somit seit 301 Tagen auf den zweiten Karrieretreffer. Bei seinen ersten diesjährigen Auftritten traf er es in einem Siegerrennen unter Höchstgewicht und im Busch Memorial auf Gruppe III Niveau zu schwer an, fand aber auf nicht so anspruchvollem Parkett zu konstanter Form . So mußter in einem Siegerrennen in Hoppegarten mit Well Al , sowie im “kleines Derby” genannten Hapac Lloyd Steher -Auktionsrennen mit La Spezia jeweils einem Vierbeiner den Vortritt lassen. Im Harzburer Auktionsrennen scheiterte er als Fünfter hinter La Spezia und dem Traininsgefährten Voitton an der Kursführung und auch zuletzt als erneut Zweiter in Saarbrücken wurde er mehr überrascht als reell geschlagen. Ist überfällig und langsam wieder mal an der Reihe.
Foto: Marc Rühl

