Alles hat einmal ein Ende, auch die längste Durststrecke. Gleich beim ersten Start unter der Regie von Henk Grewe fand Kölsch am heutigen Samstag in Leipzig nach 693 sieglosen Tagen endlich wieder in die Erfolgsspur zurück. Unter Jozef Boyko war Holger Renz’s Wallach in einem gut ausgesuchten Altersgewichts – Rennen nicht zu schlagen. Als kochend heißer 1,6:1 Totofavorit verwies er nach 1.600 Metern und in überlegener Manier Nightdance Giulia und Managed Mieschief mit 6 und 2 1/4 Längen Vorsprung auf die Plätze.
Der von Besitzerseite selbst gezogene Millowitsch – Sohn, hatte seinen bisher einzigen Treffer am 28. September 2024 eingaloppiert, es anschließend im Winterfavoriten sowie Ratibor Rennen zu schwer angetroffen und bei vier Handicap – Starts seine beste Leistung als Zweiter eines Augleich II hinter Wikinger gezeigt. Nach Platz Dreizehn beim späten Saisondebut im zur Listenklasse zählenden Hamburger Flieger-Preis über kurze 1.200 Meter von Andreas Helfenbein gekommen, präsentierte er sich gleich in bester Laune.
Der Rennverlauf ist jedenfalls schnell erzählt, denn Jozef Bojko lies sich bis zur Geraden führen, nahm im Einlauf sofort die Spitze und setzte sich bis zur Linie problemlos ab. „Das war perfekt, denn es ging fast von alleine. Ich habe diese Farben heute zum ersten Mal angezogen und gleich gewonnen, das freut mich natürlich sehr.“ so sein kurzer Kommentar beim Siegerinterview.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, lautete abschließend das Motto für Kölsch, denn eigentlich sollte er schon vorige Woche in Saarbrücken laufen, doch fiel das Rennen mangels Masse dem Rotstift zum Opfer. Zum Glück möchte man sagen, denn Bahn und Boden dürften ihm Heute deutlich mehr entgegen gekommen sein.
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